Grand Palais wird zur KI-Weltbühne: 1.000 Entscheider debattieren Menschheitsfragen



Grand Palais wird zur KI-Weltbühne: 1.000 Entscheider debattieren Menschheitsfragen



KI-Logbuch

Inspiration, Entdeckungen, Anwendungen

Grand Palais wird zur KI-Weltbühne: 1.000 Entscheider debattieren Menschheitsfragen

Created on 2025-02-02 21:18

Published on 2025-02-05 05:00

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Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,

die vergangenen Wochen waren in vielerlei Hinsicht schwer verdaulich. Ja, wir wissen mittlerweile wohl alle, dass A. KI hier geblieben ist, um zu bleiben und B. wissen wir, dass die Entwicklungen immer noch an Fahrt zunehmen – Kurs: exponentielles KI-Wachstum. Vielleicht bin ja nur ich es momentan, aber seit ca. 2 Wochen beschleicht mich auch ein sehr dringliches, beklemmendes Gefühl also C. dass die großen closed-source Unternehmen aktuell KI als Druckmittel einsetzen könnten, um sich den Weg in eine Oligarchie zu ebnen. Da hilft es auch wenig, wenn DeepSeek auch China (mit offensichtlich politischem Bias) die Open Source Fahne schwenkt, weil „Hey! Tschakka, wir sind doch die Guten!“.

Um so mehr fasste ich wieder etwas Hoffnung, als mir diese Woche eine sehr erfreuliche Meldung über meinen KI-Newsticker flatterte: der „AI Action Summit„, organisiert durch das „Paris Peace Forum„, hat global um Vorschläge zur Anwendung von KI für das Wohl der Menschen gebeten. Und der Countdown läuft bereits: in nur 5 Tagen startet dieser mit Spannung erwartete AI Action Summit in Paris. Am 10. und 11. Februar 2025 versammeln sich im historischen Grand Palais führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, um die Zukunft der künstlichen Intelligenz zu gestalten. Das hochkarätige Treffen bringt nicht nur Staats- und Regierungschefs sowie Leiter internationaler Organisationen zusammen, sondern bezieht auch bewusst ein breites Spektrum von Akteuren ein – von Startup-Gründern bis zu etablierten Unternehmensführern, von Akademikern bis zu NGO-Vertretern, von Künstlern bis zu engagierten Bürgern. Diese vielfältige Zusammensetzung verspricht einen umfassenden Dialog über die Chancen und Herausforderungen der KI-Entwicklung – ein, meiner Meinung nach, erster Meilenstein für die globale KI-Governance. In diesem Rahmen suchten die Organisatoren also nach Vorschlägen, wie KI zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden könnte. Mit 770 Einreichungen aus 111 Ländern zeigt der Gipfel nun ganz klar, wie grenzüberschreitend die Suche nach ethischen KI-Lösungen schon heute ist. Etwas, das wir bei all den eher negativen Meldungen und dem Geschwindigkeitswahn aktueller KI Entwicklungen vielleicht ja schnell übersehen könnten. Ist das alleine nicht schon großartig? Aristoteles wusste bereits:

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

Genau diese kollektive Intelligenz macht den Summit für mich persönlich zu einem so spannenden Thema, dass ich ihn mir für Euch einmal genauer angeschaut habe. KI für eine auf den Menschen zentrierte, positive Zukunft! Let’s go!


Vom Algorithmus zur Action: 50 Leuchtturmprojekte

Die Jury nominierte 50 wegweisende Projekte der beeindruckenden 770 Bewerbungen. Alle ausgewählten Projekte werden kommende Woche vom 10. bis 11. Februar 2025 präsentiert. Eine Übersicht aller nominierten Projekte findet Ihr hier.

Die thematische Vielfalt der Initiativen ist bemerkenswert: 18 Projekte widmen sich den UN-Nachhaltigkeitszielen, 14 fokussieren sich auf Governance und Ethik während 13 weitere an Lösungen für Demokratie und Sicherheit arbeiten. Die geografische Verteilung zeigt eine deutliche Verschiebung: Europa und Nordamerika stellen je 13 Projekte, dicht gefolgt von Afrika mit 10 Initiativen.

Besonders bemerkenswert ist die starke Präsenz des Globalen Südens mit 22 der 28 vertretenen Nationen. Dies unterstreicht einen klaren Wandel in der KI-Entwicklung weg von der bisherigen Dominanz westlicher Technologiezentren. Innovative Projekte wie das dezentrale Sprachmodell Hura aus Bangladesch demonstrieren diesen Trend eindrucksvoll.

Die Bandbreite der Anwendungen reicht von der Vereinfachung komplexer Rechtstexte für Migranten mit dem Tool Factstream über KI-gestützte Journalismus-Tools wie „projet spinoza“ bis hin zu Systemen für eine transparentere, öffentliche Mittelbeschaffung mit „ComprasGPT“ aus Ecuador. Der Summit setzt sich dafür ein, diese und 47 weitere nominierte Technologien zum Wohle der gesamten Gesellschaft einzusetzen und etabliert so durch cutting-edge Technologie und die „Kraft des Faktischen“ auch neue, dringend benötigte, ethische Standards. Die Initiative dafür kam aus Frankreich. Europa kann halt mehr als nur „verbieten“, wie es der Gemeinschaft häufig vorgehalten wird.

Die durch die Nominierungen in den Fokus gerückten Entwicklungen markieren für alle Welt sichtbar einen wichtigen Schritt in Richtung einer inklusiveren und gerechteren KI-Landschaft, in der Innovationen nicht mehr primär aus den traditionellen Technologiezentren stammen, sondern global entstehen und dennoch häufig auch ganz spezielle, lokale Bedürfnisse adressieren.


KI als Katalysator für nachhaltige Entwicklung: 3 Schlaglichter

Dass es bei den Einreichungen nicht um bloßen Techno-Optimismus, sondern um konkrete Umsetzungen geht, kann man mit den folgenden drei Projekten anschaulich belegen:

Das Projekt Guacamaya vereint modernste Satellitentechnologie mit KI-gestützter Bildanalyse zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes. Täglich liefern Satelliten von Planet Labs hochauflösende Aufnahmen, die von KI-Modellen in Echtzeit ausgewertet werden. Diese erkennen frühzeitig Anzeichen illegaler Abholzung wie nicht genehmigte Straßen. Die Kombination aus Satellitenbildern, Kamerafallen und Bioakustik ermöglicht es den Forschern, die Artenvielfalt mit 97% Genauigkeit zu erfassen und bedrohte Gebiete schneller zu identifizieren.

Das OceanIA-Projekt entwickelt bahnbrechende KI- und mathematische Modellierungswerkzeuge zum besseren Verständnis der Ozeane und ihrer Rolle für das Weltklima. In Zusammenarbeit mit der Tara-Expedition werden umfangreiche Daten über marine Mikroorganismen gesammelt. Die KI-Modelle analysieren komplexe Zusammenhänge zwischen Plankton, Wassertemperatur und Meeresströmungen. Eines der Ziele ist es, die Mechanismen der marinen Biodiversität zu entschlüsseln und vor dem Hintergrund der Klimakrise effektive Maßnahmen zum Schutz der Meere zu entwickeln.

In Vietnam zeigt das LandwirtschaftsprojektEnfarm“ beeindruckende Erfolge bei der CO2-Reduktion. Durch innovative Anbaumethoden wie alternierende Bewässerung und optimierte Düngung konnten die Emissionen um durchschnittlich 5-6 Tonnen CO2-Äquivalent pro Hektar gesenkt werden. Gleichzeitig stiegen die Erträge um 10% und die Einkommen der Bauern um 20-25%. Das Projekt demonstriert eindrucksvoll, wie technologische Innovation und nachhaltige Landwirtschaft Hand in Hand gehen können. Herzstück ist dabei ein intelligentes IoT-Sensorsystem namens „enfarm F“, das in Echtzeit Bodendaten erfasst. Eine KI-Komponente analysiert kontinuierlich wichtige Parameter wie NPK-Nährstoffe, pH-Wert, Bodentemperatur und Feuchtigkeitsgehalt. Besonders bemerkenswert ist die Verwendung von maschinellem Lernen, bei dem über 1.000 Bodenproben analysiert wurden, um präzise Formeln für die Nährstoffmessung zu entwickeln

Alle drei Projekte verdeutlichen meiner Meinung nach das unglaubliche Potenzial von KI als Werkzeug für nachhaltige Entwicklung und als tatsächliche Unterstützung der Menschen in ihrem Alltag. Sie liefern nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern schaffen auch die Grundlage für evidenzbasierte Umweltschutzmaßnahmen und dadurch auch bessere politische Entscheidungen.


Ethik-Kompass für Algorithmen

Während in Europa der EU AI Act Anfang Februar nun auch im Alltag vieler Unternehmen angekommen ist, gehen andere Länder ebenfalls erste, praktische Schritte. Senegal hat beispielsweise eine umfassende nationale KI-Strategie entwickelt, die mit einem Budget von 7 Milliarden CFA-Franc (etwa 11,9 Millionen Dollar) ausgestattet ist. Die Strategie zielt darauf ab, Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung von KI im Land zu fördern und so auch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das Land sieht KI als wichtigen Katalysator für seine wirtschaftliche Transformation und hat bereits konkrete Initiativen zur Integration von KI in verschiedene Wirtschaftssektoren gestartet.

Die technologische Entwicklung im KI-Bereich wird von verschiedenen Initiativen begleitet, die sich für mehr Transparenz und ethische Nutzung einsetzen. Der Asia Pacific AI Governance Accelerator spielt dabei eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Regierungen in der APAC-Region. Das Programm bietet umfassende Schulungen und Ressourcen, damit Entscheidungsträger KI-Technologien verantwortungsvoll implementieren können.

Mozilla’s Common Voice Projekt möchte den Bereich der Spracherkennung durch einen Crowdsourcing-Ansatz einmal auf Links drehen. Das bereits 2017 gestartete Projekt sammelt Sprachaufnahmen in zahlreichen Sprachen und stellt diese der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Im Gegensatz zu proprietären Systemen großer Technologieunternehmen ermöglicht Common Voice auch kleineren Sprachgemeinschaften Zugang zu Spracherkennungstechnologie.

Das innovative GANNET-System transformiert die humanitäre Hilfe durch KI-gestützte Echtzeitanalyse von Krisendaten. Es wurde speziell für humanitäre Einsätze entwickelt und ermöglicht schnellere, besser informierte Entscheidungen in Krisensituationen. Das System vereinfacht die Datenerfassung und -analyse erheblich, wodurch Hilfsorganisationen effizienter arbeiten können.


5 Wege, selbst aktiv zu werden

1. Nutze Open-Source-Tools wie GAIA für landwirtschaftliche KI-Modelle

2. Engagiere dich in Citizen-Science-Projekten wie Satellites4Humanity

3. Teste FactStream AI, das Gesetzestexte in einfache Sprache übersetzt

4. Unterstütze Africa Tech Workers Rising für faire Arbeitsbedingungen in der KI-Branche

5. Diskutiere KI-Risiken mit dem AI Risk Repository


Top-Links zum Vertiefen


Glaube an die Menschheit wieder hergestellt

Dieses KI-Logbuch hat richtig Spaß gemacht! Und gerne würde ich noch mehr solcher hoffnungsbringende Neuigkeiten in meinen Newsletter einbringen. Schick mir also gerne Dein ganz persönliches KI Projekt, KI Maßnahme oder KI Aktion, die Dir ganz persönlich den Glauben an die Menschheit zurückgegeben hat oder wenigstens das Potential dazu besitzt. Ich bin neugierig – lasst mich nicht hängen! Die 3 interessantesten Einreichungen kann ich ja dann im KI-Logbuch kommende Woche allen Leser*innen präsentieren, oder? Gerne auch mit Deinem Namen, wenn Du das möchtest.

Ok, da bin ich ja mal gespannt. Für dieses KI-Logbuch war es das dann auch wieder. Schade irgendwie, aber Du musst heute sicher noch jede Menge erledigen, also – wie immer: DANKE für Deine Zeit hier mit mir, es war mir ein Vergnügen!

Und hier noch ein paar letzte Worte zum AI Action Summit kommende Woche:

Mir haben die Neuigkeiten rund um den AI Action Summit in Paris noch einmal bestätigt, dass KI nicht nur ein technologisches Werkzeug-, sondern auch ein Mittel zur Gestaltung unserer Zukunft ist – wenn wir sie denn dann verantwortungsvoll einsetzen. Denn darauf läuft es letzten Endes hinaus – oder wie Albert Einstein schon sagte:

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“

Schaut Euch auf jeden Fall mal die Seite der Veranstaltung genauer an – oder noch besser: GEHT HIN!

Welches Projekt inspiriert euch am meisten? Ich freue mich auf eure Kommentare und unsere Diskussionen!

Herzliche Grüße,

Euer Arno


Grand Palais becomes world stage for AI: 1,000 decision-makers debate questions of humanity

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Dear curious, creative and explorers,

The past few weeks have been difficult to digest in many ways. Yes, I think we all know by now that A. AI is here to stay and B. we know that developments are still gathering pace – heading for exponential AI growth. Maybe it’s just me at the moment, but for the last 2 weeks or so I’ve also had a very urgent, oppressive feeling that C. the big closed-source companies could currently use AI as leverage to pave the way for an oligarchy. It doesn’t help much when DeepSeek also waves the open source flag in China with an obvious political bias, because „Hey! Chakka, we’re the good guys!“.

So I was all the more hopeful when a very welcome message fluttered across my AI news ticker this week: the AI Action Summit, organized by the Paris Peace Forum, has issued a global call for proposals on the use of AI for the benefit of mankind. And the countdown is already on: in just 5 days, this eagerly awaited AI Action Summit will start in Paris. On February 10 and 11, 2025, leading figures from politics, business, science and society will gather at the historic Grand Palais to shape the future of artificial intelligence. The high-profile meeting not only brings together heads of state and government and heads of international organizations, but also deliberately includes a broad spectrum of stakeholders – from startup founders to established business leaders, from academics to NGO representatives, from artists to engaged citizens. This diverse composition promises a comprehensive dialog on the opportunities and challenges of AI development – a milestone for global AI governance. Within this framework, the organizers sought proposals on how AI could be used for the benefit of humanity. With 770 submissions from 111 countries, the summit clearly shows how transnational the search for ethical AI solutions already is. Something that we might be quick to overlook amidst all the rather negative news and speed mania of AI developments. Isn’t that great in itself? Aristotle already knew:

„The whole is greater than the sum of its parts.“

It is precisely this collective intelligence that makes the Summit such an exciting topic for me personally that I took a closer look at it for you. AI for a human-centered, positive future!


From algorithm to action: 50 lighthouse projects

The jury nominated 50 pioneering projects from an impressive 770 applications. All selected projects will be presented next week from February 10 to 11, 2025. An overview of all nominated projects can be found here.

The thematic diversity of the initiatives is remarkable: 18 projects are dedicated to the UN Sustainable Development Goals, 14 focus on governance and ethics, while 13 others are working on solutions for democracy and security. The geographical distribution shows a clear shift: Europe and North America each account for 13 projects, closely followed by Africa with 10 initiatives.

Particularly noteworthy is the strong presence of the Global South with 22 of the 28 nations represented. This underlines a fundamental shift in AI development away from the previous dominance of Western technology centers. Innovative projects such as the decentralized language model Hura from Bangladesh impressively demonstrate this trend.

The spectrum of applications ranges from simplifying complex legal texts for migrants with the Factstream tool to AI-supported journalism tools such as „projet spinoza“ and systems for more transparent public procurement with „ComprasGPT“ from Ecuador. The summit advocated the use of these and 47 other nominated technologies for the benefit of society as a whole, thus establishing ethical standards through cutting-edge technology. Europe can do more than many people think!

The developments resulting from the nominations mark an important step towards a more inclusive and fairer AI landscape, in which innovations no longer originate primarily from traditional technology centers, but are created globally and address local needs.


AI as a catalyst for sustainable development: 3 highlights

The following three projects clearly demonstrate that the submissions are not just about techno-optimism, but about concrete implementation:

The Guacamaya project combines state-of-the-art satellite technology with AI-supported image analysis to protect the Amazon rainforest. Planet Labs‘ satellites deliver high-resolution images every day, which are analyzed by AI models in real time. These detect signs of illegal deforestation, such as unauthorized roads, at an early stage. The combination of satellite images, camera traps and bioacoustics enables researchers to record biodiversity with 97% accuracy and identify threatened areas more quickly.

The OceanIA project is developing groundbreaking AI and mathematical modeling tools to better understand the oceans and their role in the global climate. In collaboration with the Tara expedition, extensive data on marine microorganisms is being collected. The AI models analyze complex relationships between plankton, water temperature and ocean currents. One of the goals is to decipher the mechanisms of marine biodiversity and develop effective measures to protect the oceans in light of the climate crisis.

In Vietnam, the „Enfarmagricultural project is showing impressive success in reducing CO2 emissions. Innovative cultivation methods such as alternating irrigation and optimized fertilization have reduced emissions by an average of 5-6 tons of CO2 equivalent per hectare. At the same time, yields increased by 10% and farmers‘ incomes by 20-25%. The project impressively demonstrates how technological innovation and sustainable agriculture can go hand in hand. At its heart is an intelligent IoT sensor system called „enfarm F“, which records soil data in real time. An AI component continuously analyzes important parameters such as NPK nutrients, pH value, soil temperature and moisture content. Particularly noteworthy is the use of machine learning, where over 1,000 soil samples were analyzed to develop precise formulas for nutrient measurement

In my opinion, all three projects illustrate the incredible potential of AI as a tool for sustainable development and as a real support for people in their everyday lives. They not only provide scientific knowledge, but also create the basis for evidence-based environmental protection measures and, as a result, better political decisions.


Ethics compass for algorithms

While the EU AI Act became part of everyday life for many companies in Europe at the beginning of February, other countries are also taking their first practical steps. Senegal, for example, has developed a comprehensive national AI strategy with a budget of 7 billion CFA francs (around 11.9 million dollars). The strategy aims to promote education and the economic development of AI in the country and thus also create new jobs. The country sees AI as an important catalyst for its economic transformation and has already launched concrete initiatives to integrate AI into various sectors of the economy.

Technological development in the AI sector is accompanied by various initiatives that promote greater transparency and ethical use. The Asia Pacific AI Governance Accelerator plays a central role in supporting governments in the APAC region. The program provides comprehensive training and resources to help decision-makers implement AI technologies responsibly.

Mozilla’s Common Voice project aims to turn the field of speech recognition inside out through a crowdsourcing approach. Launched back in 2017, the project collects voice recordings in numerous languages and makes them available to the public free of charge. In contrast to proprietary systems from large technology companies, Common Voice also gives smaller language communities access to speech recognition technology.

The innovative GANNET system transforms humanitarian aid through AI-powered real-time analysis of crisis data. It was developed specifically for humanitarian operations and enables faster, better-informed decisions in crisis situations[3]. The system significantly simplifies data collection and analysis, enabling aid organizations to work more efficiently.


5 ways to get active yourself

1. use open source tools such as GAIA for agricultural AI models

2. get involved in citizen science projects like Satellites4Humanity

3. test FactStream AI, which translates legal texts into simple language

4. support Africa Tech Workers Rising for fair working conditions in the AI industry

5. discuss AI risks with the AI Risk Repository


Top links for further reading


Faith in humanity restored

This AI logbook was great fun! And I would love to include more hopeful news like this in my newsletter. So feel free to send me your own personal AI project, AI measure or AI action that has restored your faith in humanity or at least has the potential to do so. I’m curious – don’t leave me hanging. I can then present the 3 most interesting submissions to all readers in the AI logbook next week, right? With your name too, if you like.

Ok, I’m looking forward to that. That’s it again for this AI logbook. It’s a shame somehow, but I’m sure you still have a lot to do today, so – as always: THANK YOU for your time here with me, it was a pleasure!

And here are a few final words about the AI Action Summit next week.

For me, the news from the AI Action Summit in Paris has once again confirmed that AI is not just a technological tool, but also a means of shaping our future – if we use it responsibly. Because that’s what it ultimately comes down to – or as Albert Einstein said:

„I am more interested in the future than the past, for it is in the future that I intend to live.“

Be sure to take a closer look at the event page – or even better: GO!

Which project inspires you the most? I look forward to your comments and our discussions!

Best regards,

Yours Arno


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