Chinesisches 4D Schach: wie DeepSeek R1 die KI-Welt auf den Kopf stellt

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Chinesisches 4D Schach: wie DeepSeek R1 die KI-Welt auf den Kopf stellt

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Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,

leider heute ein leicht verzögert erschienener Eintrag ins „KI-Logbuch“. Aber, mal ehrlich, alleine diese Woche ist so viel passiert – in Tech, KI, Wirtschaft und Politik – man kam schon fast nicht mehr hinterher. Es scheint als stünde die Welt auf dem Kopf!

Zum Beispiel diese etwas weniger im Mainstream vertretenen Neuigkeiten zu DeepSeek’s „R1“. Dieses chinesische Open-Source-Modell mischt die Karten im globalen KI-Wettrennen neu und stellt etablierte Größen wie OpenAI vor ernsthafte Herausforderungen. Was macht DeepSeek R1 so besonders? Man stelle sich vor, man hättest einen digitalen Assistenten, der nicht nur Fragen beantwortet, sondern auch wie ein Mensch denkt, Probleme löst und dabei noch kostengünstiger ist als die Konkurrenz. Genau das verspricht DeepSeek R1.

Wie der berühmte Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke einmal sagte:

„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“

DeepSeek R1 scheint genau diese Art von „Magie“ zu sein – eine KI, die nicht nur antwortet, sondern auch denkt und schlussfolgert. Doch was bedeutet das für die Zukunft der KI-Entwicklung und den globalen Wettbewerb? Tauchen wir ein in die faszinierende Welt von DeepSeek R1 und seine potenziellen Auswirkungen.


DeepSeek R1: Der neue Stern am KI-Himmel

DeepSeek R1 ist nicht einfach nur ein weiteres Sprachmodell. Es handelt sich um ein sogenanntes „Reasoning Model„, das in der Lage ist, komplexe Probleme schrittweise zu lösen und dabei menschenähnliche Denkprozesse zu simulieren. Was DeepSeek R1 besonders macht, ist seine Fähigkeit, mit OpenAI’s o1-Modell in Bereichen wie Mathematik, Programmierung und Allgemeinwissen mitzuhalten oder es sogar zu übertreffen.

Die Leistung von DeepSeek R1 lässt sich sehen: Bei mathematischen Benchmarks wie AIME 2024 erreicht es eine Genauigkeit von 79,8%, was dem Niveau von OpenAI’s o1 entspricht. Beim MATH-500 Benchmark übertrifft es sogar die meisten anderen Modelle mit einer Genauigkeit von 97,3%. Im Bereich Programmierung zeigt DeepSeek R1 Fähigkeiten auf Expertenniveau und erreicht bei Codeforces ein Ranking im 96,3. Perzentil menschlicher Teilnehmer.

Diese beeindruckenden Leistungen werfen die Frage auf: Wie konnte ein relativ junges chinesisches Unternehmen so schnell aufholen und sogar die etablierten Größen herausfordern?


Die Disruption des KI-Marktes

Was DeepSeek R1 so besonders macht, ist nicht nur seine Leistung, sondern auch sein Geschäftsmodell. Als Open-Source-Projekt bietet es eine Transparenz und Zugänglichkeit, die im Kontrast zu den geschlossenen Systemen vieler führender KI-Unternehmen steht. Entwickler können das Modell kommerziell einsetzen, modifizieren und optimieren. Noch bemerkenswerter ist die Kosteneffizienz: DeepSeek R1 erreicht vergleichbare Leistungen wie OpenAI’s o1-System bei etwa 95% geringeren Kosten.

Diese Kombination aus Leistung, Offenheit und Kosteneffizienz könnte die Ökonomie der KI-Industrie grundlegend verändern. Für Unternehmen und Entwickler bedeutet dies potenziell einen breiteren Zugang zu fortschrittlichen KI-Fähigkeiten, was Innovation und Anwendungsentwicklung beschleunigen könnte.

Doch während DeepSeek R1 die KI-Welt in Aufruhr versetzt, braut sich am Horizont eine noch größere Veränderung zusammen: „Project Stargate“.


Project Stargate: die amerikanische Antwort auf Chinas KI-Ambitionen?

In einer überraschenden Wendung hat Präsident Donald Trump am 22. Januar 2025 seine Unterstützung für das „Project Stargate“ angekündigt – eine massive Initiative der privaten „KI-Big Player“ zur Stärkung der KI-Infrastruktur in den USA. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von bis zu 500 Milliarden Dollar über die nächsten vier Jahre könnte Stargate als eine direkte Antwort auf die wachsenden KI-Ambitionen Chinas verstanden werden.

Die Kollaboration von OpenAI, SoftBank, Oracle und MGX als Hauptinvestoren sowie anderen Tech-Giganten, zielt darauf ab, neue Rechenzentren zu errichten und die nötige Infrastruktur für die nächste Generation von KI-Systemen zu schaffen. Laut Larry Ellison sind aktuell 10 Gebäude in Abilene, Texas im Bau. Laut dem Oracle Mitgründer soll die Anzahl noch auf 20 Gebäude erweitert werden. Jedes Gebäude wird etwa 46 451qm Fläche besitzen. Trump bezeichnete Stargate als

„eine kühne Bestätigung des Vertrauens in Amerikas Fähigkeiten“

und betonte die Bedeutung, KI-Entwicklungen im eigenen Land zu halten.

Die Ankündigung von Stargate kann als direkte Reaktion auf Chinas rasante Fortschritte im KI-Bereich, exemplarisch verkörpert durch DeepSeek R1, verstanden werden. Es unterstreicht die wachsende Bedeutung von KI als geopolitisches Instrument und die Entschlossenheit der USA, ihre technologische Führungsposition zu verteidigen und zu behaupten.

Interessanterweise hat Elon Musk, ein enger Verbündeter Trumps, kurz nach der Ankündigung

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