Chinesisches 4D Schach: wie DeepSeek R1 die KI-Welt auf den Kopf stellt



Chinesisches 4D Schach: wie DeepSeek R1 die KI-Welt auf den Kopf stellt



KI-Logbuch

Inspiration, Entdeckungen, Anwendungen

Chinesisches 4D Schach: wie DeepSeek R1 die KI-Welt auf den Kopf stellt

Created on 2025-01-22 19:07

Published on 2025-01-23 05:00

–>> Du bist unterwegs und kannst nicht lesen? Klicke hier, um die KI-generierte Version dieses Newsletters als Podcast zu hören – (auf Deutsch immer noch etwas „schräg“ aber informativ) <<–

Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,

leider heute ein leicht verzögert erschienener Eintrag ins „KI-Logbuch“. Aber, mal ehrlich, alleine diese Woche ist so viel passiert – in Tech, KI, Wirtschaft und Politik – man kam schon fast nicht mehr hinterher. Es scheint als stünde die Welt auf dem Kopf!

Zum Beispiel diese etwas weniger im Mainstream vertretenen Neuigkeiten zu DeepSeek’s „R1“. Dieses chinesische Open-Source-Modell mischt die Karten im globalen KI-Wettrennen neu und stellt etablierte Größen wie OpenAI vor ernsthafte Herausforderungen. Was macht DeepSeek R1 so besonders? Man stelle sich vor, man hättest einen digitalen Assistenten, der nicht nur Fragen beantwortet, sondern auch wie ein Mensch denkt, Probleme löst und dabei noch kostengünstiger ist als die Konkurrenz. Genau das verspricht DeepSeek R1.

Wie der berühmte Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke einmal sagte:

„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“

DeepSeek R1 scheint genau diese Art von „Magie“ zu sein – eine KI, die nicht nur antwortet, sondern auch denkt und schlussfolgert. Doch was bedeutet das für die Zukunft der KI-Entwicklung und den globalen Wettbewerb? Tauchen wir ein in die faszinierende Welt von DeepSeek R1 und seine potenziellen Auswirkungen.


DeepSeek R1: Der neue Stern am KI-Himmel

DeepSeek R1 ist nicht einfach nur ein weiteres Sprachmodell. Es handelt sich um ein sogenanntes „Reasoning Model„, das in der Lage ist, komplexe Probleme schrittweise zu lösen und dabei menschenähnliche Denkprozesse zu simulieren. Was DeepSeek R1 besonders macht, ist seine Fähigkeit, mit OpenAI’s o1-Modell in Bereichen wie Mathematik, Programmierung und Allgemeinwissen mitzuhalten oder es sogar zu übertreffen.

Die Leistung von DeepSeek R1 lässt sich sehen: Bei mathematischen Benchmarks wie AIME 2024 erreicht es eine Genauigkeit von 79,8%, was dem Niveau von OpenAI’s o1 entspricht. Beim MATH-500 Benchmark übertrifft es sogar die meisten anderen Modelle mit einer Genauigkeit von 97,3%. Im Bereich Programmierung zeigt DeepSeek R1 Fähigkeiten auf Expertenniveau und erreicht bei Codeforces ein Ranking im 96,3. Perzentil menschlicher Teilnehmer.

Diese beeindruckenden Leistungen werfen die Frage auf: Wie konnte ein relativ junges chinesisches Unternehmen so schnell aufholen und sogar die etablierten Größen herausfordern?


Die Disruption des KI-Marktes

Was DeepSeek R1 so besonders macht, ist nicht nur seine Leistung, sondern auch sein Geschäftsmodell. Als Open-Source-Projekt bietet es eine Transparenz und Zugänglichkeit, die im Kontrast zu den geschlossenen Systemen vieler führender KI-Unternehmen steht. Entwickler können das Modell kommerziell einsetzen, modifizieren und optimieren. Noch bemerkenswerter ist die Kosteneffizienz: DeepSeek R1 erreicht vergleichbare Leistungen wie OpenAI’s o1-System bei etwa 95% geringeren Kosten.

Diese Kombination aus Leistung, Offenheit und Kosteneffizienz könnte die Ökonomie der KI-Industrie grundlegend verändern. Für Unternehmen und Entwickler bedeutet dies potenziell einen breiteren Zugang zu fortschrittlichen KI-Fähigkeiten, was Innovation und Anwendungsentwicklung beschleunigen könnte.

Doch während DeepSeek R1 die KI-Welt in Aufruhr versetzt, braut sich am Horizont eine noch größere Veränderung zusammen: „Project Stargate“.


Project Stargate: die amerikanische Antwort auf Chinas KI-Ambitionen?

In einer überraschenden Wendung hat Präsident Donald Trump am 22. Januar 2025 seine Unterstützung für das „Project Stargate“ angekündigt – eine massive Initiative der privaten „KI-Big Player“ zur Stärkung der KI-Infrastruktur in den USA. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von bis zu 500 Milliarden Dollar über die nächsten vier Jahre könnte Stargate als eine direkte Antwort auf die wachsenden KI-Ambitionen Chinas verstanden werden.

Die Kollaboration von OpenAI, SoftBank, Oracle und MGX als Hauptinvestoren sowie anderen Tech-Giganten, zielt darauf ab, neue Rechenzentren zu errichten und die nötige Infrastruktur für die nächste Generation von KI-Systemen zu schaffen. Laut Larry Ellison sind aktuell 10 Gebäude in Abilene, Texas im Bau. Laut dem Oracle Mitgründer soll die Anzahl noch auf 20 Gebäude erweitert werden. Jedes Gebäude wird etwa 46 451qm Fläche besitzen. Trump bezeichnete Stargate als

„eine kühne Bestätigung des Vertrauens in Amerikas Fähigkeiten“

und betonte die Bedeutung, KI-Entwicklungen im eigenen Land zu halten.

Die Ankündigung von Stargate kann als direkte Reaktion auf Chinas rasante Fortschritte im KI-Bereich, exemplarisch verkörpert durch DeepSeek R1, verstanden werden. Es unterstreicht die wachsende Bedeutung von KI als geopolitisches Instrument und die Entschlossenheit der USA, ihre technologische Führungsposition zu verteidigen und zu behaupten.

Interessanterweise hat Elon Musk, ein enger Verbündeter Trumps, kurz nach der Ankündigung Zweifel an der Finanzierung des Projekts geäußert. Dies zeigt, wie komplex und umstritten selbst solch groß angelegte Initiativen in der schnelllebigen Welt der KI sein können.

Die Parallelen zwischen DeepSeek R1 und Project Stargate sind offensichtlich: beide Projekte zielen darauf ab, die KI-Landschaft grundlegend zu verändern und die jeweilige nationale Position im globalen KI-Wettbewerb zu stärken. Während DeepSeek R1 auf Open-Source und Kosteneffizienz setzt, verfolgt Stargate einen Ansatz massiver Investitionen und Infrastrukturentwicklung.


Wusstest du, dass…?

…DeepSeek als Newcomer-Unternehmen, das erst 2023 gegründet wurde, ein KI-Modell entwickelt hat, das die Angebote von OpenAI in mehreren Reasoning-Benchmarks übertrifft?

…das Unternehmen seine KI-Dienste zu erstaunlich niedrigen Preisen anbietet – nur 1 RMB pro Million Token, was etwa einem Siebzigstel der Kosten von GPT-4 Turbo entspricht?

…das Team von DeepSeek hauptsächlich aus frischen Absolventen und Doktoranden chinesischer Universitäten besteht, ohne einen einzigen Rückkehrer aus dem Ausland?

…das Unternehmen vollständig von High-Flyer, einem führenden chinesischen quantitativen Hedgefonds mit einem Wert von 8 Milliarden Dollar, finanziert wird und über mehr als 50.000 Hopper-GPUs verfügt?

…DeepSeek im Silicon Valley als „die mysteriöse Kraft aus dem Osten“ bekannt ist und von prominenten KI-Forschern für ihre technischen Arbeiten als „voller erstaunlicher Weisheit“ beschrieben wird?

Diese Effizienz von DeepSeek R1 steht in starkem Kontrast zu den massiven Investitionen, die das Project Stargate vorsieht. Es wirft die Frage auf: Ist mehr immer besser, oder können schlanke, innovative Ansätze wie der von DeepSeek langfristig erfolgreicher sein?

Ich hatte in einem LinkedIn Post gemutmaßt, dass genau die Einschränkungen, die durch das KI Embargo der USA über China verhängt wurde, genau das Ergebnis gefördert haben könnte, dass das Embargo hatte verhindern wollen: eine immens schnelle, hochwertige KI Evolution im Reich der Mitte.


Top 6 Tipps zur Nutzung von KI-Reasoning-Modellen

1. Formuliere präzise Fragen, um das volle Potenzial des Reasoning-Prozesses auszuschöpfen.

2. Nutze die Fähigkeit des Modells, Probleme in Teilschritte zu zerlegen, für komplexe Aufgabenstellungen.

3. Vergleiche die Ergebnisse verschiedener Modelle, um ein umfassendes Verständnis zu erlangen.

4. Bleib kritisch und überprüfe die Ausgaben des Modells, besonders bei sensiblen Themen. Gerade chinesische Modelle sind in sensiblen Bereichen zensiert oder weisen einen ideologischen „Bias“ auf. Westliche Modelle natürlich auch.

5. Experimentiere mit verschiedenen Eingabeformaten, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

6. Du weißt nicht weiter? Befrage doch einfach das Modell über sich selbst!

Diese Tipps gelten sowohl für die Nutzung von DeepSeek R1 als auch für zukünftige Modelle, die aus Initiativen wie Project Stargate hervorgehen könnten. Die Fähigkeit, diese leistungsstarken Tools effektiv zu nutzen, wird in Zukunft immer wichtiger werden.


Top-Links zum Thema

1. DeepSeek R1 Playground

2. Die Bedeutung von Open Source Modellen

3. Neuroflash über DeepSeek R1 und seine Anwendung


Fazit

„Innovation distinguishes between a leader and a follower.“ – Steve Jobs

Die Einführung von DeepSeek R1 und die Ankündigung von Project Stargate markieren einen Wendepunkt in der KI-Entwicklung. Sie zeigen, dass der globale Wettlauf um KI-Dominanz in vollem Gange ist, mit China und den USA als Hauptakteuren. Während DeepSeek R1 die Macht von Open-Source und Kosteneffizienz demonstriert, setzt Project Stargate auf massive Investitionen und Infrastrukturentwicklung.

Diese Entwicklungen werfen wichtige Fragen auf: Wie wird sich der globale KI-Wettbewerb weiterentwickeln? Welche Rolle werden Open-Source-Modelle und staatlich geförderte Großprojekte in Zukunft spielen? Wo bleibt Europa mit seiner eher abwartenden Haltung in Sachen KI? Wie können trotz allem Wetteifern um die Krone der KI-Schöpfung (Superintelligenz) sicherstellen, dass diese mächtigen Werkzeuge dann auch verantwortungsvoll eingesetzt werden und immer noch dem Wohl der gesamten Menschheit dienen? Dass KI auch in Zukunft unsere blühendsten Utopien erfüllt und nicht einer alptraumhaften, KI-getriebenen Überwachungsdystopie gleicht?

Eines ist klar: Die KI-Landschaft befindet sich im Umbruch, und Projekte wie DeepSeek R1 und Stargate treiben diese Entwicklung voran. Das Endgame ist noch nicht klar, noch kein „Gewinner“ ausgemacht. Als Nutzer*innen und Entwickler*innen haben wir immer noch die Möglichkeit, Teil dieser Revolution zu sein und die Zukunft der KI aktiv mitzugestalten. Wenn wir das wirklich wollen, sollten wir aus dem Dornrößchenschlaf der Ignoranz endlich aufwachen und dem, was kommt, mutig ins Gesicht schauen, uns zusammen raufen und handeln. Einigkeit ist dringender denn je zuvor!

Ich bin gespannt auf eure Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema. Wie seht ihr die Entwicklung von Open-Source-KI-Modellen im Vergleich zu staatlich geförderten Großprojekten? Welche Chancen und Herausforderungen erwartet ihr? Habe ich mit meinen geopolitischen Referenzen und Überlegungen vielleicht etwas übertrieben? Lasst es uns das gerne in den Kommentaren diskutieren!

Danke, dass ihr auch diese Woche wieder dabei wart.

Bleibt neugierig!

Bis zum nächsten Mal,

Euer Arno


Chinese 4D chess: how DeepSeek R1 is turning the AI world on its head

–> Click here to listen to an AI-generated Podcast version of this newsletter. <<–

Dear curious, creative, explorers,

unfortunately, today’s entry in the „AI logbook“ is slightly delayed. But, let’s be honest, so much has happened this week alone – in tech, AI, business and politics – it was almost impossible to keep up. It seems the AI world is upside down!

For example, this somewhat less mainstream news about DeepSeek’s „R1“. This Chinese open source model is reshuffling the cards in the global AI race and posing serious challenges to established giants such as OpenAI. What makes DeepSeek R1 so special? Imagine having a digital assistant that not only answers questions, but also thinks like a human, solves problems and is even cheaper than the competition. This is exactly what DeepSeek R1 promises.

As the famous science fiction author Arthur C. Clarke once said:

„Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.“

DeepSeek R1 seems to be exactly this kind of „magic“ – an AI that not only responds, but also thinks and deduces. But what does this mean for the future of AI development and global competition? Let’s delve into the fascinating world of DeepSeek R1 and its potential impact.


DeepSeek R1: The new star in the AI sky

DeepSeek R1 is not just another language model. It is a so-called „reasoning model“ that is able to solve complex problems step-by-step, simulating human-like thought processes. What makes DeepSeek R1 special is its ability to match or even surpass OpenAI’s o1 model in areas such as math, programming and general knowledge.

The performance of DeepSeek R1 is impressive: On math benchmarks such as AIME 2024, it achieves an accuracy of 79.8%, on par with OpenAI’s o1. In the MATH-500 benchmark, it even outperforms most other models with an accuracy of 97.3%. In the area of programming, DeepSeek R1 demonstrates expert-level capabilities, ranking in the 96.3rd percentile of human participants in Codeforces.

This impressive performance begs the question: How did a relatively young Chinese company catch up so quickly and even challenge the established giants?


Disrupting the AI market

What makes DeepSeek R1 so special is not only its performance, but also its business model. As an open source project, it offers a level of transparency and accessibility that contrasts with the closed systems of many leading AI companies. Developers can commercially deploy, modify and optimize the model. Even more remarkable is its cost efficiency: DeepSeek R1 achieves comparable performance to OpenAI’s o1 system at around 95% lower cost.

This combination of performance, openness and cost efficiency could fundamentally change the economics of the AI industry. For companies and developers, this potentially means broader access to advanced AI capabilities, which could accelerate innovation and application development.

But while DeepSeek R1 is shaking up the AI world, an even bigger change is brewing on the horizon: „Project Stargate„.


Project Stargate: the American answer to China’s AI ambitions?

In a surprising turn of events, President Donald Trump announced his support for „Project Stargate“ on January 22, 2025 – a massive initiative by private „AI big players“ to strengthen the AI infrastructure in the USA. With a planned investment volume of up to 500 billion dollars over the next four years, Stargate could be seen as a direct response to China’s growing AI ambitions.

The collaboration between OpenAI, SoftBank, Oracle and MGX as the main investors, as well as other tech giants, aims to build new data centers and create the necessary infrastructure for the next generation of AI systems. According to Larry Ellison, 10 buildings are currently under construction in Abilene, Texas. According to the Oracle co-founder, the number is set to increase to 20 buildings. Each building will have around 46,451 square meters of space. Trump described Stargate as

„a bold affirmation of confidence in America’s capabilities“

and emphasized the importance of keeping AI developments at home.

The announcement of Stargate can be seen as a direct response to China’s rapid progress in the AI sector, exemplified by DeepSeek R1. It underlines the growing importance of AI as a geopolitical tool and the determination of the US to defend and maintain its technological leadership.

Interestingly, shortly after the announcement, Elon Musk, a close ally of Trump, expressed doubts about the funding of the project. This shows how complex and controversial even such large-scale initiatives can be in the fast-moving world of AI.

The parallels between DeepSeek R1 and Project Stargate are obvious: both projects aim to fundamentally change the AI landscape and strengthen the respective national position in the global AI competition. While DeepSeek R1 focuses on open source and cost efficiency, Stargate pursues an approach of massive investment and infrastructure development.


Did you know that…?

…as a newcomer company founded in 2023, DeepSeek has developed an AI model that outperforms OpenAI’s offerings in multiple reasoning benchmarks?

…the company offers its AI services at astonishingly low prices – only 1 RMB per million tokens, which is about one seventieth of the cost of GPT-4 Turbo?

…DeepSeek’s team is mainly made up of fresh graduates and PhD students from Chinese universities, without a single returnee from abroad?

…the company is fully funded by High-Flyer, a leading Chinese quantitative hedge fund valued at 8 billion dollars, and has more than 50,000 Hopper GPUs?

…DeepSeek is known in Silicon Valley as „the mysterious force from the East“ and is described by prominent AI researchers as „full of amazing wisdom“ for its technical work?

This efficiency of DeepSeek R1 stands in stark contrast to the massive investment envisaged by Project Stargate. It begs the question: Is more always better, or can lean, innovative approaches like DeepSeek’s be more successful in the long run?

I had speculated in a LinkedIn post that the very restrictions imposed on China by the US AI embargo may have encouraged the very outcome that the embargo had sought to prevent: immensely rapid, high-quality AI evolution in the Middle Kingdom.


Top 6 tips for using AI reasoning models

1. formulate precise questions to exploit the full potential of the reasoning process

2. use the model’s ability to break down problems into sub-steps for complex tasks

3. compare the results of different models to gain a comprehensive understanding

4. remain critical and check the output of the model, especially for sensitive topics. Chinese models in particular are censored in sensitive areas or have an ideological bias. Western models too, of course.

5 Experiment with different input formats to get the best results.

6. you don’t know what to do? Just ask the model about itself!

These tips apply both to the use of DeepSeek R1 and to future models that may emerge from initiatives such as Project Stargate. The ability to use these powerful tools effectively will become increasingly important in the future.


Top-Links

1. DeepSeek R1 Playground

2. The importance of open source models

3. Neuroflash about DeepSeek R1 and its application


Final thoughts

„Innovation distinguishes between a leader and a follower.“ – Steve Jobs

The launch of DeepSeek R1 and the announcement of Project Stargate mark a turning point in AI development. They show that the global race for AI dominance is in full swing, with China and the US as the main players. While DeepSeek R1 demonstrates the power of open-source and cost-efficiency, Project Stargate relies on massive investment and infrastructure development.

These developments raise important questions: How will the global AI competition evolve? What role will open source models and government-funded large-scale projects play in the future? Where will Europe’s rather wait-and-see approach to AI leave it? Despite all the competition for the crown of AI creation (superintelligence), how can we ensure that these powerful tools are used responsibly and still serve the good of humanity as a whole? That AI will continue to fulfill our most prosperous utopias in the future and not resemble a nightmarish, AI-driven surveillance dystopia?

One thing is clear: the AI landscape is changing, and projects like DeepSeek R1 and Stargate are driving this development. The endgame is not yet clear, no „winner“ has yet been identified. As users and developers, we still have the opportunity to be part of this revolution and actively shape the future of AI. If we really want to do this, we should finally wake up from the slumber of ignorance and look what is coming boldly in the face, get together and act. Unity is more urgent than ever!

I look forward to hearing your thoughts and experiences on this topic. How do you see the development of open source AI models compared to large-scale government-funded projects? What opportunities and challenges do you expect? Have I perhaps exaggerated a little with my geopolitical references and considerations? Let’s discuss it in the comments!

Thank you for joining us again this week.

Stay curious!

See you next time,

Yours Arno


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert