2025 – Jahr der KI?



2025 – Jahr der KI?



KI-Logbuch

Inspiration, Entdeckungen, Anwendungen

2025 – Jahr der KI?

Created on 2024-12-24 09:08

Published on 2024-12-26 05:00

Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,

das ist er also, der letzte Newsletter – in 2024. Ich möchte mich bei Euch allen für Eure Treue bedanken. Der Newsletter hat vor gut sieben Monaten mit genau 76 Lesern und Leserinnen begonnen und nähert sich nun mit 20800 Views und über 1800 Abonnent*innen der 2000 Schallgrenze. Ich bin unendlich dankbar, dass Ihr mir jede Woche für ein paar Minuten Eure ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, das ist in diesen bewegten Zeiten des Wettbewerbs um Aufmerksamkeit nicht selbstverständlich. Ich freue mich deshalb um so mehr, dass Ihr in meinem wöchentlichen Update scheinbar einen Mehrwert erkennen könnt, für Euch oder Euer Leben, beruflich oder privat. Ich liebe es zu inspirieren, zu erklären, zu sinnieren und über das Grenzfeld zwischen Technologie und dem Mensch-Sein nachzudenken. Schön, dass ich einige von Euch dazu mitnehmen darf. Und wenn Ihr selber über spannende KI-Themen gestolpert seid, lasst es mich gerne für zukünftige Ausgaben wissen!

Und jetzt ist es also soweit – wir nähern uns dem Jahr 2025. Und da zeichnet sich eine faszinierende Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz ab. Während die einen nämlich in der zuletzt vorgestellten chatGPT Version der o-model reasoning Serie: OpenAI o3 und o3-mini erste Anzeichen für AGI (Artificial General Intelligence) zu sehen meinen, winken die einen das Ganze als verfrüht ab. Schon jetzt, zum Start des neuen Jahres gibt es also schon genügend Zündstoff, um weit mehr zu zünden als ein paar Feuerwerkskörper.

HAPPY NEW YEAR!

Und trotz der Differenzen sind sich die meisten einig: die rasante Evolution der neuesten Strömung künstlicher Intelligenz wird unser Leben und Arbeiten im kommenden Jahr noch grundlegender verändern als sie es jetzt schon bis hierher getan hat. Unternehmen und die Forschung suchen nach neuen Konzepten und Möglichkeiten, nicht nur reine Foundational Models zu entwickeln, sondern auch mit dem bereits existierenden Material noch effizienter und zielstrebiger zu arbeiten. Es geht darüber hinaus nicht nur rein um die technologischen Fortschritte, sondern auch um die Art und Weise, wie KI unsere Gesellschaft und Wirtschaft prägen wird. Diesen Blick auf Technologie wird es meiner Ansicht nach m kommenden Jahr ebenfalls weitaus häufiger geben als wir es heute erlebt haben. Die Menschen werden merken, dass die Umsetzung schier unglaublich scheinender Ziele aus technologischer Sicht nicht unbedingt unmöglich sind und eines deutlich kürzeren Zeithorizonts bedürfen. Sie werden merken, dass es eher um die eine Sinnfrage, als denn eine Umsetzungsfrage geht. Oder wie es William S. Burroughs mal gesagt hat:

„Technology always requires a ‚Why?'“

Mit Blick auf die bislang 30 Newsletter des „KI-Logbuch“ haben wir uns bereits mit einer Unzahl an Randgebieten von KI beschäftigt. Heute wollen wir mal den Blick nach vorne und auf die bedeutsamen Veränderungen werfen, die sich für 2025 abzeichnen.


KI als unsichtbarer Begleiter: Die Ära der nahtlosen Integration

Die Tage, in denen KI als separate Technologie wahrgenommen wurde, neigen sich dem Ende zu. Im Jahr 2025 wird KI zu einem integralen Bestandteil unseres Alltags, sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz. Diese nahtlose Integration wird durch fortschrittliche KI-Agenten ermöglicht, die autonom agieren und komplexe Aufgaben bewältigen können. Außerdem wird alles komplett in Hardware integriert sein und damit ebenfalls zur Selbstverständlichkeit. Einige mehr oder weniger erfolgreiche Versuche wurden hier bereits gegangen: der AI Pin, der „Rabbit R1“, Meta’s Ray Ban Kooperation mit KI-Brillen, etc. Wie gesagt, nicht alles Gold, aber die Erfolge werden zahlreicher und die Experimente weniger – klassische Iterationszyklen. Dazu kommt auch: Software wird leistungsfähiger und effizienter, Hardware leistungsfähiger, kleiner und günstiger. Aber wie sähe so eine alltagsfähige KI Implementierung denn bespielhaft aus?

Stell dir vor, du kommst nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Dein KI-Assistent hat bereits die optimale Raumtemperatur eingestellt, basierend auf deinen Vorlieben und dem Wetterbericht. Er hat auch deine E-Mails priorisiert, einen Vorschlag für das Abendessen basierend auf den vorhandenen Zutaten gemacht und sogar einen Entwurf für die Präsentation vorbereitet, an der du gerade arbeitest. All das geschieht im Hintergrund, ohne dass du aktiv eingreifen musst. Natürlich alles, was in der Cloud geschehen muss datensicher, das meiste davon aber lokal, auf Deinen eigenen Geräten.

Das Beispiel zeigt ganz gut, dass diese Entwicklung nicht nur unser Privatleben beeinflussen wird, sondern auch die Art und Weise, wie wir arbeiten werden – und nicht erst in 15-20 Jahren, sondern eher in einem Jahr ab heute (ich hoffe, diese Aussage wird nicht schlecht altern). In Unternehmen werden KI-gestützte Agenten zunehmend komplexere Aufgaben übernehmen können, von der Erstellung von Berichten bis hin zur Optimierung von Lieferketten. Dies könnte zu neuen Konzepten der Produktivität führen, in der Menschen sich auf kreative und strategische Aufgaben konzentrieren können (oder gar „müssen“?), während KI die Routinearbeiten übernimmt. Selbstverständlich zieht das alles einen Rattenschwanz an gesellschaftliche Fragen hinter sich her, wie im Intro ja angedeutet. Was, wenn Menschen nicht kreativ arbeiten können oder wollen? Wie nehmen wir alle mit? Wie sichert man den gesellschaftlichen Frieden? Wo ist der Sinn menschlicher Existenz, wenn nicht (auch) durch seine Arbeit, also des Menschen „Beitrag an Gesellschaft“ wie ich Arbeit gern verstanden werden möchte? Gutes Stichwort: Gesellschaft.


Die Demokratisierung der KI: Maßgeschneiderte Lösungen für alle

Eine weitere, abzusehende Entwicklung für 2025 sehe ich in der zunehmenden Spezialisierung und Demokratisierung von KI-Anwendungen. Während die vergangenen Jahre von universellen KI-Modellen wie ChatGPT geprägt waren, zeichnet sich für 2025 ein Trend zu maßgeschneiderten KI-Lösungen ab. Schon lange gibt es Open Source Alternativen zu kommerzieller Software. Dieser Trend wird sich noch verstärken – aller Regulierung zum Trotz.

Und wo Open Source möglich ist, entstehen auch weitaus mehr nutzerzentrierte Anwendungen, die nicht nur für Spezialisten Sinn ergeben. Diese Entwicklung wird es ermöglichen, dass KI nicht mehr nur ein Werkzeug für Tech-Giganten und Großunternehmen ist, sondern auch für kleinere Unternehmen und sogar Einzelpersonen zugänglich wird. Also beispielsweise ein kleiner Landwirt, der dank Zugang zu einer spezialisierten KI, seine Ernteerträge durch präzise Vorhersagen zu Wetter- und Bodenbedingungen maximieren kann. Oder ein freiberuflicher Übersetzer, der KI auf seinen Schreibstil trainiert hat und jetzt das Mehrfache an Arbeit erledigen kann als zuvor.

Diese Demokratisierung der KI wird nicht nur die Effizienz in verschiedenen Branchen steigern. Bei richtiger Umsetzung könnte KI auch neue Möglichkeiten für Innovation und Unternehmertum schaffen – ein Wirtschafts-Turbo ja vielleicht? Die USA und China sehen das jedenfalls offensichtlich genau so, haben da bisher Unmengen investiert und werden das mit Sicherheit auch 2025 weiter ganz genau so sehen. Das Potenzial, die Wettbewerbslandschaft in vielen Industrien neu zu gestalten und kleineren Akteuren die Chance zu geben, mit den Großen mitzuhalten ist jedenfalls enorm. Wenn die Kleinen nicht aufpassen, könnte es aber auch schnell zu einer Monopolisierung von (KI)Macht kommen!


Quantensprung in der KI: Die Verschmelzung von Quantencomputing und KI

Ich hatte dazu bereits hier geschrieben. Eines der aufregendsten Signale für 2025 ist die potenzielle Integration von Quantencomputing in KI-Systeme. Die Ankündigung von Google, 2025 den ersten serienreifen Quantenchip auf den Markt zu bringen, hat die KI-Welt elektrisiert und könnte einen Wendepunkt in der Entwicklung künstlicher Intelligenz markieren.

Stell dir vor, welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn die immense Rechenleistung von Quantencomputern mit den Fähigkeiten moderner KI-Systeme kombiniert wird. Komplexe Probleme, die bisher Jahre oder sogar Jahrzehnte zur Lösung benötigten, könnten in Sekunden gelöst werden. Dies könnte bahnbrechende Fortschritte in Bereichen wie der Medikamentenentwicklung, der Klimamodellierung oder der Optimierung globaler Lieferketten ermöglichen. Ja, viel Konjunktiv in diesem Absatz, aber zeichnet man die Entwicklungsvektoren der vergangenen 2 Jahre einfach einmal weiter (noch nicht einmal exponentiell!) kommt man eigentlich zwangsläufig zu diesen Aussagen.

Die Verschmelzung von Quantencomputing und KI könnte nicht nur die technologische Landschaft revolutionieren, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft zu haben. Es könnte der Schlüssel zur Lösung einiger der drängendsten globalen Herausforderungen sein, von der Bekämpfung des Klimawandels bis hin zur Entwicklung personalisierter Medizin. Oder unser Untergang – je nachdem, wer das Problem als erstes knackt.


Tipps und Tricks: Wie sich vorbereiten?

1. Bleib neugierig und lernbereit: Die KI-Landschaft entwickelt sich rasant. Halte dich über die neuesten Trends auf dem Laufenden.

2. Experimentiere mit KI-Tools: Nutze die verfügbaren KI-Anwendungen, um ein Gefühl für ihre Möglichkeiten zu bekommen.

3. Fokussiere auf menschliche Fähigkeiten: Kreativität, emotionale Intelligenz und kritisches Denken werden in einer KI-dominierten Welt noch wichtiger.

4. Ethik im Blick behalten: Reflektiere die ethischen Implikationen von KI-Anwendungen in deinem Bereich.

5. Netzwerke aufbauen: Tausche dich mit anderen über KI-Erfahrungen und -Ideen aus.

6. Studiere Philosophie: jahrelang als akademische Taxifahrer verschrien, sind Menschen mit philosophischer Ausbildung spannende Kandidaten für den Bereich rund um den Einsatz künstlicher Intelligenz.


Top-Links

1. Google’s AI-Studio: fang noch heute an, Dich spielerisch mit KI auseinander zu setzen.

2. Microsoft: Sechs KI-Trends, von denen wir 2025 noch mehr sehen werden.

3. TMT Predictions 2025: Deloitte schaut auf prägende Trends der Technologie-, Medien- und Telekommunikationsindustrie (TMT) in Deutschland für das kommende Jahr.


Was bleibt?

„Die Zukunft ist bereits da – sie ist nur noch nicht gleichmäßig verteilt“

sagte einst der Science-Fiction-Autor William Gibson – eines meiner Lieblingszitate. Diese Worte treffen besonders auf die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz zu. Die eher noch schwachen, subtilen Signale, die wir heute schon wahrnehmen, deuten auf eine Zukunft hin, in der KI nicht mehr nur ein Werkzeug, sondern ein integraler Bestandteil unseres Lebens sein wird.

Die nahtlose Integration von KI in unseren Alltag, die Demokratisierung und Spezialisierung von KI-Anwendungen sowie die potenzielle Verschmelzung mit Quantencomputing sind nur einige der spannenden Entwicklungen, die uns erwarten. Honorable Mention wären beispielsweise noch die „Agentischen Systeme“ – hatte ich ja bereits drüber geschrieben. Diese Veränderungen bergen enorme Chancen, aber auch Herausforderungen. Es liegt an uns, diese Technologie verantwortungsvoll zu gestalten und zu nutzen, um eine Zukunft zu schaffen, die allen zugute kommt, in der wir und unsere Kinder gerne leben und arbeiten möchten.

Ich bin gespannt auf eure Gedanken zu diesen Entwicklungen. Was kommt Eurer Meinung nach 2025 auf uns im Kontext (generativer)KI zu? Wie seht ihr hier die Zukunft? Welche Chancen und Herausforderungen tauchen dabei auf?

Danke, dass ihr auch dieses Mal wieder dabei wart. Ich wünsche Euch allen noch eine friedliche Rest-Weihnachtszeit und einen besinnlichen Übergang ins kommende Jahr. Bleibt auch da weiter neugierig, kreativ und offen für die Möglichkeiten, die die Zukunft bereithält!

Ich freue mich schon auf Euch im neuen Jahr!

Euer Arno.


2025 – the year of AI?

Dear curious, creative and explorers,

So here it is, the last newsletter – in 2024. I would like to thank you all for your loyalty. The newsletter started a good seven months ago with exactly 76 readers and is now approaching the 2000 mark with 20800 views and over 1800 subscribers. I am infinitely grateful that you give me your undivided attention for a few minutes every week, which is not a given in these turbulent times of competition for attention. I am therefore all the more pleased that you seem to recognize added value in my weekly update, for you or your life, professionally or privately. I love to inspire, explain, ponder and reflect on the borderline between technology and being human. It’s great that I can take some of you with me. And if you’ve stumbled across any exciting AI topics yourself, please let me know for future issues!

And now the time has come – we are approaching the year 2025, and fascinating developments are emerging in the field of artificial intelligence. While some see the first signs of AGI (Artificial General Intelligence) in the recently presented chatGPT version of the o-model reasoning series: OpenAI o3 and o3-mini, others dismiss the whole thing as premature. So even now, at the start of the new year, there is already enough fuel to set off far more than a few fireworks.

HAPPY NEW YEAR!

And despite the differences, most people agree that the rapid evolution of the latest artificial intelligence trend will change our lives and work even more fundamentally in the coming year than it has already done so far. Companies and researchers are looking for new concepts and ways to not only develop pure foundational models, but also to work even more efficiently and purposefully with existing material. Furthermore, it is not just about technological advances, but also about the way AI will shape our society and economy. In my opinion, this view of technology will also be far more prevalent in the coming year than we have seen today. People will realize that achieving seemingly unbelievable goals is not necessarily impossible from a technological perspective and will require a much shorter time horizon. They will realize that it is more a question of meaning than of implementation. Or as William S. Burroughs once said:

„Technology always requires a ‚Why?“

Looking back at the 30 newsletters of the „AI Logbook“ so far, we have already dealt with a myriad of peripheral areas of AI. Today, we want to look ahead and take a look at the significant changes that are on the horizon for 2025.


AI as an invisible companion: the era of seamless integration

The days when AI was perceived as a separate technology are coming to an end. In 2025, AI will become an integral part of our everyday lives, both at home and at work. This seamless integration will be enabled by advanced AI agents that can act autonomously and handle complex tasks. In addition, everything will be fully integrated into hardware and thus also become a matter of course. Some more or less successful attempts have already been made here: the AI Pin, the „Rabbit R1“, Meta’s Ray Ban cooperation with AI glasses, etc. As I said, not everything is gold, but the successes are becoming more numerous and the experiments fewer – classic iteration cycles. What’s more, software is becoming more powerful and efficient, hardware more powerful, smaller and cheaper. But what would such an everyday AI implementation look like as an example?

Imagine coming home after a long day at work. Your AI assistant has already set the optimum room temperature based on your preferences and the weather forecast. It has also prioritized your emails, made a suggestion for dinner based on the ingredients you have on hand and even prepared a draft for the presentation you’re working on. All of this happens in the background without you having to actively intervene. Of course, everything that happens in the cloud must be data secure, but most of it happens locally, on your own devices.

The example shows quite well that this development will not only affect our private lives, but also the way we will work – and not just in 15-20 years, but rather a year from now (I hope this statement won’t age badly). In businesses, AI-powered agents will be able to take on increasingly complex tasks, from generating reports to optimizing supply chains. This could lead to new concepts of productivity, where humans can (or even „must“?) focus on creative and strategic tasks, while AI takes over the grunt work. Of course, all of this entails a rat’s tail of social questions, as indicated in the intro. What if people can’t or don’t want to work creatively? How do we take everyone with us? How do we ensure social peace? Where is the meaning of human existence if not (also) through our work, i.e. our „contribution to society“ as I would like work to be understood? Good keyword: society.


The democratization of AI: tailor-made solutions for everyone

I see another foreseeable development for 2025 in the increasing specialization and democratization of AI applications. While the past few years have been characterized by universal AI models such as ChatGPT, a trend towards tailor-made AI solutions is emerging for 2025. There have long been open source alternatives to commercial software. This trend will continue to grow – despite all the regulation.

And where open source is possible, far more user-centered applications will be created that make sense for more than just specialists. This development will mean that AI is no longer just a tool for tech giants and large companies, but will also become accessible to smaller companies and even individuals. For example, a small farmer who, thanks to access to specialized AI, can maximize his crop yields through precise predictions of weather and soil conditions. Or a freelance translator who has trained AI on his writing style and can now do several times more work than before.

This democratization of AI will not only increase efficiency in various industries. If implemented correctly, AI could also create new opportunities for innovation and entrepreneurship – an economic turbo perhaps? The USA and China obviously see it that way, have invested huge amounts so far and will certainly continue to do so in 2025. The potential to reshape the competitive landscape in many industries and give smaller players the chance to keep up with the big players is enormous. However, if the small players are not careful, this could quickly lead to a monopolization of (AI) power!Quantensprung in der KI: Die Verschmelzung von Quantencomputing und KI


Quantum leap in AI: The fusion of quantum computing and AI

I already wrote about this here. One of the most exciting signals for 2025 is the potential integration of quantum computing into AI systems. Google’s announcement that it will launch the first production-ready quantum chip in 2025 has electrified the AI world and could mark a turning point in the development of artificial intelligence.

Imagine the possibilities that will open up when the immense computing power of quantum computers is combined with the capabilities of modern AI systems. Complex problems that previously took years or even decades to solve could be solved in seconds. This could enable groundbreaking advances in areas such as drug development, climate modelling or the optimization of global supply chains. Yes, there’s a lot of subjunctive in this paragraph, but if you simply extrapolate the development vectors of the past two years (not even exponentially!), you inevitably arrive at these statements.

The fusion of quantum computing and AI could not only revolutionize the technological landscape, but also have a profound impact on our society and economy. It could be the key to solving some of the most pressing global challenges, from tackling climate change to developing personalized medicine. Or our downfall – depending on who cracks the problem first.


Tips and tricks: How to prepare?

1. stay curious and ready to learn: The AI landscape is evolving rapidly. Keep up to date with the latest trends.

2. experiment with AI tools: Use the AI applications available to get a feel for their capabilities.

3. focus on human skills: Creativity, emotional intelligence and critical thinking will become even more important in an AI-dominated world.

4. keep ethics in mind: Reflect on the ethical implications of AI applications in your field.

5. build networks: Share AI experiences and ideas with others.

6. study philosophy: for many years, people with a philosophical education have been decried as academic cab drivers, but they are exciting candidates for the field of artificial intelligence.


Top links

1 Google’s AI Studio: start playing with AI today.

2. Microsoft: Six AI trends we’ll see more of in 2025.

3. TMT Predictions 2025: Deloitte looks at defining trends in the technology, media and telecommunications (TMT) industry in Germany for the coming year.


What remains?

„The future is already here – it’s just not evenly distributed yet“

once said the science fiction author William Gibson – one of my favorite quotes. These words apply particularly to the development of artificial intelligence. The rather faint, subtle signals we are already seeing today point to a future in which AI will no longer be just a tool, but an integral part of our lives.

The seamless integration of AI into our everyday lives, the democratization and specialization of AI applications and the potential fusion with quantum computing are just some of the exciting developments that await us. Another honorable mention, for example, would be „agentic systems“ – I have already written about this. These changes hold enormous opportunities, but also challenges. It is up to us to shape and use this technology responsibly in order to create a future that benefits everyone, in which we and our children would like to live and work.

I look forward to hearing your thoughts on these developments. What do you think we can expect in the context of (generative) AI in 2025? How do you see the future here? What opportunities and challenges will arise?

Thank you for taking part again this time. I wish you all a peaceful rest of the Christmas season and a peaceful transition into the coming year. Stay curious, creative and open to the possibilities that the future holds!

I look forward to seeing you in the new year!

Your Arno.


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