Rabbit R1 Reloaded: Warum er einen zweiten Blick wert ist

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Rabbit R1 Reloaded: Warum er einen zweiten Blick wert ist

Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,

ehm, Arno, Du schreibst über ein (in KI-Zeit gemessen) uraltes Gadget? Du, das ist jetzt echt soooo 2024!

Ok, in den letzten Monaten zog in der Tat meist berechtigt Skepsis auf, wenn neue „AI Devices“ den Markt betraten – jedes Mal mit großen Versprechen, doch selten mit echtem Fortschritt. Der Rabbit R1, ein handflächengroßes KI Gerät designed von Teenage Engineering war da vor gut einem Jahr keine Ausnahme – leider. Denn ich wollte dieses coole Teil echt gut finden – wirklich! Aber bei allem guten Willen war er durch die Bank eine herbe Enttäuschung (ähnlich dem „AI Pin“ – kennt den heute noch wer?). Aber dann habe ich mir in den Ferien, dieses Jahr (!), den Rabbit R1 dann doch noch einmal geschnappt, ein unendlich langes Firmware Update über mich ergehen lassen und siehe da: der Rabbit OS 2.0 kann jetzt echt überzeugen! Ich sag’s mal so: während alle aktuell KI-Browser a la Comet von Perplexity hypen, die einigermaßen selbstständig kleinere Aufgaben erledigen, hat Rabbit.Tech einen Browser „Praktikanten“ entwickelt, dem man Dinge innerhalb eines Browsers tatsächlich beibringen kann. Aber der Reihe nach, denn soviel steht fest – es scheint auch hier wieder der alte Spruch zu gelten: Beharrlichkeit zahlt sich aus. Denn statt einfach aufzugeben haben die Entwickler von Rabbit R1 einfach weiter gemacht. Und deshalb sollte man sich das Ding noch einmal anschauen. Wir werfen also einen Blick auf die aktuellen Weiterentwicklungen des wohl buntesten Newcomers im AI-Gadget-Universum: der Rabbit R1…OS 2.0!


Rabbit OS 2.0 – Das Comeback eines unterschätzten AI-Gadgets

Die Rabbit R1, eine Kooperation von Rabbit Inc. mit Teenage Engineering, galt seit ihrem Launch als Hoffnung im KI-Assistenzmarkt. Nach einer Phase verhaltener Resonanz und berechtigter Kritik – erinnert euch an die Sicherheitslücken und die klassische Produktfrage: „Braucht die Welt wirklich ein weiteres AI Device?“ – bringt Rabbit mit dem Update auf OS 2.0 frischen Wind in die Szene. Was steckt nun wirklich dahinter?


Das neue Rabbit OS 2.0 im Detail

Da gibt es viele Features, die, im Kontext eines „context-aware“ KI Companions wirklich Sinn machen. Hier mal drei, die mir aufgefallen sind:

  • Personalisiertere Intelligenz mit „Memories“: Mit der Möglichkeit, persönliche Präferenzen und Interessen zu speichern, bietet das System nun maßgeschneiderte Empfehlungen. Egal ob Termine, Lieblingsrestaurants oder individuelle Lernziele – Rabbit OS 2.0 merkt sich, was dir wichtig ist.
  • AI Playground & „Intern“: Fokus auf Kollaboration und Produktivität. Über das neue „Intern“-Feature lassen sich komplexe Aufgaben promptbasiert erledigen: Sei es das Erstellen ganzer Webseiten, Recherchen, Dateikonvertierung oder Spieleentwicklung – Rabbit Intern übernimmt den Job, gestützt von einem wachsenden Arsenal weiterer KI-Agenten. Besonders für jene spannend, die noch wenig KI-Erfahrung haben, aber viel Wert auf Workflow legen.
  • Touchscreen-Bedienung statt Drehrad: Oh war das überfällig! Das Interface orientiert sich jetzt neben dem klassischen Scrollrad auch an klassischen Smartphone-Gesten. Die Steuerung kann nun komplett berührungsgesteuert geschehen. Die Oberfläche ist jetzt mehrfarbig und wirkte auf mich wesentlich lebendiger, zugänglicher. Wer möchte, kann sich mit eingebauter 11Labs Unterstützung auch eigene Stimmen erstellen und den Look des Rabbit anpassen – meiner war dann recht schnell der klassische Cyberpunk 2077 Look. Nun ja…

Sicherheit & Praxisbezug

Rabbit hat auf den Shitstorm der Community zu Datenschutz und Sicherheit im vergangenen Jahr reagiert, indem sie z. B. Werkseinstellungen zur Datenlöschung nachgerüstet haben. In der Praxis zeigte sich das Gerät nach dem Update deutlich flexibler: Notizen, Sprachaufnahmen, Kameraeinsatz und Musiksteuerung gehören zum Standardrepertoire. Schade hier, dass man seinen Hasen nun nicht mehr mit Suno verknüpfen kann. Das war damals echt ein Kracher-Feature, für mich jedenfalls. Die Integration von KI-Workflows – etwa beim automatischen Erstellen von Meetings-Notizen – demonstriert das Potenzial generativer AI auch außerhalb klassischer „Chatbot“-Denke.

Was bedeutet Rabbit OS 2.0 für die Community von Entwickler*innen?

Rabbit OS 2.0 hat sich gerade nicht von seinen größten Kritikern abgewandt und geschmollt. Eigentlich genau das Gegenteil ist der Fall. Das Unternehmen öffnet erstmals Schnittstellen für ein modulares Agenten-Ökosystem. Tools und Funktionen lassen sich dynamisch erweitern, vergleichbar mit modernen Plattform-Ansätzen. Daher lohnt sich ein Blick gerade für kleine Teams und Innovationsabteilungen, die mit flexiblen, KI-gesteuerten Assistenten experimentieren möchten. Der Schritt zu umfassenderen Individualisierungen und zu Angestellten-Rollen („Rabbit Intern“) könnte langfristig ganz neue Arbeitsweisen etablieren. Mensch und Maschine rücken wieder einmal ein kleines bisschen näher zusammen.

Was unterscheidet „Rabbit Intern“ von anderen AI-Assistenzen?

Im Vergleich zu Standard-Bots oder digitalen Sprachassistenten bietet „Rabbit Intern“ einen besonderen Workflow-Charakter. Projekte werden nicht in Einzelschritten, sondern wie von einem geübten Mitarbeiter aktiv vorbereitet und dokumentiert (z. B. Projektverlauf speichern, Ergebnisse als PDF bereitstellen). Dadurch gelingt der Spagat zwischen einfacher Bedienung und professioneller Output-Qualität.


Schon gewusst?

Der Titel „Intern“ ist bei Rabbit OS 2.0 nicht nur Marketing: Die Entwickler*innen nutzen das Gerät tatsächlich intern als Ersatz für klassische Projektmanagement- und Doku-Tools. Welche Rolle könnten KI-Agenten in deinem Team übernehmen, die über bloße Informationsbeschaffung hinausgeht?


Tipps und Tricks

Nutze die „Memories“-Funktion aktiv: Passe deine Rabbit an d

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