Gestaltet sich KI jetzt selbst? ASI-ARCH entdeckt neue KI-Architekturen

Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,

wer hätte gedacht, dass ein Thema wie „ASI-ARCH“ gerade jetzt so viel Sprengkraft besitzt? Inmitten globaler Debatten um Digitalisierung, Arbeitsmarktumbruch und rasante Forschungsfortschritte betritt ein System wie ASI-ARCH die Bühne: ein autonomes KI-System, das nicht mehr nur unsere Fragen beantwortet, sondern eigenständig völlig neuartige, innovative KI Modelle produzieren kann. Erst vor Kurzem habe ich darüber geschrieben, wie KI mittlerweile Code wie Bilder generativ erzeugen kann. Das hier geht aber jetzt noch einen entscheidenden Schritt weiter: ASI-ARCH ist so ein Moment, in dem KI an den menschlichen Grenzen in Sachen „Forschungsprozesse“ einfach mal eben gelassen vorbei zieht. Die Aussage von Picasso war bisher immer treffsicher, hat nun aber mit den Ergebnissen von ASI-ARCH an Berechtigung ein Stück weit verloren:

„Computer sind nutzlos, sie können nur Antworten geben.“

ASI-ARCH widerlegt diese Sicht und öffnet und schließt dadurch uns den kreativen Diskurs und Umgang mit dieser neuen Möglichkeit. Und für alle, die sich das jetzt nicht alles weiter unten durchlesen möchten, gibt es hier eine kleine Premiere, ein englischsprachiges 5-Minuten Erklärbär-Video mit einer kompakten Zusammenfassung des Themas erstellt mit dem neuen „Video Explainer“ Feature von Google’s NotebookLM. (Google geht seit Monaten im AI Race nicht die Puste aus – Hammer, was die da gerade hinlegen).


ASI-ARCH: Architektur-Entwicklung neu gedacht

ASI-ARCH ist weit mehr als eine weitere technische Spielerei. Dahinter verbirgt sich ein System, das erstmals den gesamten Forschungsprozess im Bereich neuronaler Architekturen eigenständig durchführt. Das geschieht von der Hypothese, über den Code, bis zur wissenschaftlichen Validierung. „Neural Architecture Search“ beschäftigte sich bisher „nur“ mit der Optimierung bestehender Strukturen. ASI-ARCH hingegen beginnt noch weiter vorne, bei echter Innovation: So stellte die KI bisher ungedachte architektonische Konzepte auf, setzte sie in Code um, trainierte und prüfte sie schließlich innerhalb tausender automatisierter Experimente. Das Ergebnis: 106 bisher unbekannte, leistungsstarke Attention-Mechanismen, die sogar menschlich entworfene Benchmark-Modelle wie DeltaNet und Gated DeltaNet übertrumpfen.


Kurzer Blick unter die Kühlerhaube

  1. Der „Researcher“ generiert Ideen und Konzeptcodes, basierend auf Datenbanken und einer eigenen Wissensbasis aus über 100 wissenschaftlichen Arbeiten.

  2. Der „Engineer“ trainiert die neuen Architekturen und debuggt Fehler – komplett ohne menschliches Eingreifen.

  3. Der „Analyst“ bewertet die Modelle, analysiert Muster und gibt datengestützte Empfehlungen für kommende Entwürfe ab.

Ein Effekt hat das Ganze schauen wir ein wenig in die Zukunft: Der Innovationsdruck wächst nicht mehr primär aus menschlicher Kreativität, persönlicher Leistungsfähigkeit und dem Willen, sondern skaliert mit der verfügbaren Rechenleistung – ein Paradigmenwechsel, der auch kritische Fragen nach Transparenz, Urheberschaft und gesellschaftlicher Kontrolle aufwirft. ASI-ARCH steht damit für eine neue Epoche:

Forschung ist nicht mehr human-beschränkt, sondern computation-beschleunigt.


Demokratisierung der AI-Forschung durch Open Source

Durch die Veröffentlichung des gesamten Codes und der experimentellen Datenbanken könnten nun auch kleine Teams oder unabhängige Forschende innovativste Architekturen entwickeln – ohne die Ressourcen der Tech-Giganten zu benötigen. Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Forschung wird gesteigert. Begründung der Macher: ASI-ARCH soll Modelle angeblich objektiv bewerten, ohne Bias oder Konkurrenzdenken. Da jede Kultur weltweit anders „tickt“, möchte ich diese Aussage jedoch in Frage stellen.


Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

Natürlich gibt es noch offene Baustellen: Die massive Rechenlast für Tausende von Experimenten (über 20,000 GPU-Stunden in nur wenigen Monaten) ist aktuell nur mit großem Aufwand tragbar. Dafür zeigen erste Praxistests in mobilen AI-Anwendungen und Echtzeitprozessoren, dass sich die neuen Architekturen rasch transferieren lassen. In wenigen Monaten werden Weiterentwicklungen von ASI-ARCH erwartet, die noch mehr Bereiche autonom erschließen. Mit rasanter Geschwindigkeit.


Schon gewusst?

Wusstest du, dass ASI-ARCH nicht nur 106 komplett neue Architekturen entdeckte, sondern einige davon sich unabhängig von bestehenden menschlichen Vorlagen herausbildeten? Damit traten erstmals „Design-Prinzipien“ zutage, die so höchstwahrscheinlich keinem menschlichen Forscher eingefallen wären.


Tipps und Tricks rund um ASI-ARCH und autonome KI-Innovation

  1. Probiere ganz ohne institutionellen Zugang Open-Source-Frameworks wie ASI-ARCH aus.

  2. Nutze AI-Modelle zur wissenschaftlichen Literaturrecherche, um am Puls der Innovation zu bleiben.

  3. Baue eigene kleine Experimente auf Kostensimulationen in der Cloud auf, da haben viele Anbieter auch kostenlose GPU-Kontingente.

  4. Verfolge News zu Experimenten japanischer und chinesischer Research-Teams, hier gehen aktuell neue Entwicklungen oft zuerst live.

  5. Teile deine Erkenntnisse offen in Foren, auf GitHub oder auch hier auf LinkedIn. Das Netzwerk entscheidet jetzt über als Gemeinschaft!


Top Links

Software-Tool: ASI-ARCH Open Source Framework

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