Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,
Live-Workshops sind aus der modernen Geschäftswelt kaum wegzudenken. Sie sind das Mittel der Wahl, um Innovationen anzustoßen, komplexe Probleme im Team zu lösen und alle auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Doch wer schon einmal einen Workshop moderiert oder daran teilgenommen hat, weiß: Die Gratwanderung zwischen ansprechender Gestaltung, effektiver Interaktion und nachhaltigen Ergebnissen ist oft eine Herausforderung. Parallel dazu hat sich generative Künstliche Intelligenz (KI) rasant zu einem zugänglichen Werkzeug entwickelt, das Arbeitsabläufe in vielen Bereichen umkrempelt. Aber kann diese Technologie auch unsere Art, Workshops durchzuführen, fundamental verändern? Ich sage: Ja, unbedingt! Erinnert Ihr Euch an unseren Austausch über KI-gestütztes Projektmanagement in meinem KI-Logbuch „Logbucheintrag der ATSJ EnterprAIs“ vom 26. Juni 2024? Ähnliche Potenziale schlummern auch in der Workshop-Welt. Lasst uns heute gemeinsam erkunden, wie generative KI die gesamte Workshop-Erfahrung – von der Planung bis zur Nachbereitung – bereichern und optimieren kann.
Mehr als nur Automatisierung: Das Potenzial von GenAI für Workshops verstehen
Wenn wir von generativer KI im Workshop-Kontext sprechen, geht es um weit mehr als nur die Automatisierung von Routineaufgaben. Im Kern erweitert diese Technologie unsere menschlichen Fähigkeiten, indem sie uns bei der Erstellung und Verbesserung von Inhalten unterstützt. Generative KI kann auf Basis gelernter Muster und Strukturen neue, originelle Inhalte wie Texte, Bilder oder sogar Code generieren. Genau diese Fähigkeit bietet einen erheblichen Mehrwert in den verschiedenen Phasen eines Workshops.
Stellen wir uns vor: Schnelles Erstellen von Workshop-Materialien, Eisbrechern oder visuellen Hilfsmitteln – in Echtzeit. Genau das kann generative KI leisten. Darüber hinaus besitzt sie die Fähigkeit, große Informationsmengen oder komplexe Diskussionsverläufe zu prägnanten Erkenntnissen zusammenzufassen und zu synthetisieren – ein unschätzbarer Vorteil, um wichtige Entscheidungen und Maßnahmenpunkte während eines Workshops festzuhalten. Ein weiterer Pluspunkt ist die Personalisierung von Inhalten und Interaktionen basierend auf individuellen Bedürfnissen und Präferenzen der Teilnehmenden. Und nicht zuletzt kann generative KI sofortiges Feedback zu Ideen und Beiträgen liefern, was den Lernprozess beschleunigt und eine aktivere Teilnahme fördert.
GenAI im gesamten Workshop-Lebenszyklus: Eine neue Dimension der Effektivität
Die Integration von generativer KI kann die Effektivität und das Engagement in jeder Phase eines Workshops steigern:
1. Vor der Workshop-Phase: Das Fundament mit KI legen Schon bei der Planung kann generative KI als leistungsstarker Assistent dienen. Sie hilft bei der Erstellung erster Entwürfe für Agenden, Lernziele und Aktivitätsanweisungen und reduziert so den initialen Aufwand erheblich. Moderatoren können sich stärker auf die Feinabstimmung und Anpassung konzentrieren. Auch bei der Gestaltung von Eisbrecherfragen und aktivierenden Übungen, die auf das Thema und die Zielgruppe zugeschnitten sind, kann KI wertvolle Unterstützung leisten. Selbst vorläufige Gliederungen für Präsentationen oder visuelle Hilfsmittel lassen sich mit KI-Unterstützung entwickeln. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedarfsanalyse: Durch die Auswertung von Umfragen oder Feedback vor dem Workshop kann KI helfen, häufige Themen oder Wissenslücken zu identifizieren. Dies ermöglicht es Moderatoren, die Workshop-Inhalte präzise auf die spezifischen Bedürfnisse der Teilnehmenden zuzuschneiden oder sogar personalisierte Vorbereitungsmaterialien zu erstellen.
2. Während des Live-Workshops: Interaktion und Engagement verbessern Hier kann generative KI als eine Art Echtzeit-Co-Moderator fungieren. KI-gestützte Chatbots können ad hoc Fragen beantworten und Klarstellungen liefern, sodass sich der menschliche Moderator auf komplexere Inhalte und die Gruppendynamik konzentrieren kann. In Brainstorming-Sessions kann KI, basierend auf den Beiträgen der Teilnehmenden, zusätzliche Ideen und Perspektiven generieren und so helfen, kreative Blockaden zu überwinden. Die Fähigkeit, generierte Ideen in Echtzeit zu kategorisieren und zusammenzufassen, erleichtert die schnelle Organisation und das Verständnis großer Ideenmengen. Auch eine Stimmungsanalyse des Teilnehmerengagements (z.B. durch Analyse von Chatnachrichten) kann dem Moderator wertvolle Echtzeit-Einblicke geben. Nicht zuletzt kann Echtzeit-Übersetzung durch KI die Inklusivität in mehrsprachigen Workshops fördern. Darüber hinaus kann KI auch bei der Anwendung spezifischer Workshop-Methoden unterstützen. Beim Journey Mapping beispielsweise kann KI helfen, erste Entwürfe basierend auf allgemeinen Kundendaten zu erstellen, die dann von der Gruppe verfeinert werden. Im Rahmen der Double-Diamond-Methode kann KI in der Discover-Phase bei der Recherche un