KI-Logbuch
Inspiration, Entdeckungen, Anwendungen
Augmented Leadership – CEOs und Führungskräfte nutzen KI
Created on 2025-03-19 20:28
Published on 2025-03-26 05:00
Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,
in einer Zeit, in der Entscheidungsgeschwindigkeit und Präzision über Marktanteile entscheiden, vollzieht sich eine stille Revolution in den Chefetagen. Während die Wirtschaft mit geopolitischen Spannungen, Klimawandel und sich ständig verändernden Marktbedingungen kämpft, entdecken immer mehr CEOs, Geschäftsführer und Führungskräfte Künstliche Intelligenz als einen Weg heraus aus multiplen Dilemmata und steigender Komplexität täglicher Herausforderungen. Laut einer IBM-Umfrage glauben 59% der befragten CEOs, dass Wettbewerbsvorteile künftig davon abhängen werden, wer die fortschrittlichsten KI-Fähigkeiten besitzt – 43% nutzen bereits generative KI für ihre strategischen Entscheidungen. Wie Bob Johansen, Distinguished Fellow am Institute for the Future, es treffend formuliert:
„Für Führungskräfte geht es nicht um Ersatz, sondern um Augmentation – wie man menschliche Fähigkeiten erweitert und verbessert und gleichzeitig grundlegend menschlich bleibt.“
Diese neue Form der Führung, das „Augmented Leadership“, verändert die Art und Weise, wie Unternehmen geführt werden – nicht durch Automatisierung der Führung, sondern durch ihre Verstärkung.
Vom Bauchgefühl zur datengestützten Strategieentwicklung
Die Zeiten, in denen CEOs Entscheidungen hauptsächlich auf Erfahrung und Intuition stützten, werden nun zunehmend der Vergangenheit angehören, blickt man auf die neuen Möglichkeiten. Schon heute nutzen Spitzenführungskräfte KI-Systeme, um große Datenmengen zu analysieren, Muster zu erkennen und Trends vorherzusagen, die mit menschlichen Fähigkeiten allein nicht erkennbar wären.
Der CEO von Coursera beschreibt in einem Podcast mit Bernard Marr wie er ein 320-seitiges Dokument erstellte, das alle Aspekte des Unternehmens abdeckte – von Produkten und Wettbewerbern über Unternehmensziele bis hin zur Organisationsstruktur und Managementprozessen. Diese umfassenden Informationen dienten als Grundlage für KI-gestützte Entscheidungshilfen. Durch den Einsatz von „Grounding Context“ können CEOs KI-Systeme mit unternehmensrelevanten Informationen füttern, um kontextbasierte Antworten zu erhalten, die auf ihr spezifisches Geschäftsumfeld zugeschnitten sind.
Amazon zeigt eindrucksvoll, wie diese Technologie in der Praxis funktioniert: Deren KI-gestützte Nachfrageprognose optimiert Bestände mit beispielloser Präzision und spart dem Unternehmen Milliarden durch verbesserte Bestandsplanung. Wo früher Schätzungen und Erfahrungswerte dominierten, herrscht heute datengestützte Präzision – ein fundamentaler Wandel in der Entscheidungsfindung auf höchster Ebene.
Von der Effizienz zur Effektivität: KI als strategischer Katalysator
Die wahre Transformation durch KI-augmentierte Führung liegt nicht darin, dieselben Dinge schneller zu tun, sondern bessere Dinge besser zu tun. Führungskräfte nutzen KI zunehmend nicht nur als Werkzeug zur Effizienzsteigerung, sondern als strategischen Katalysator, der neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt.
KI-Dashboards und Empfehlungssysteme ermöglichen fundierte Entscheidungen, reduzieren menschliche Vorurteile und steigern die Effizienz. Finanzunternehmen setzen beispielsweise KI-gestützte Risikomodellierung ein, um Marktveränderungen zu simulieren, bevor sie eintreten. Unilever konnte durch den Einsatz von KI bei der Analyse von Bewerbungsgesprächen und der Leistungsprognose die Einstellungszeit um 75% reduzieren. Diese Beispiele zeigen, dass KI in praktisch allen Unternehmensaspekten strategischen Mehrwert schaffen kann.
Die prädiktiven Fähigkeiten der KI ermöglichen es Unternehmen, Trends vorherzusagen und proaktiv auf zukünftige Herausforderungen zu reagieren, was Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit in dynamischen Märkten sicherstellt. General Electric setzt beispielsweise KI ein, um Wartungsfehler vorherzusagen, bevor sie auftreten, und spart dadurch Millionen an Ausfallzeiten. Dies repräsentiert einen Paradigmenwechsel: von reaktivem zu proaktivem Management.
Vom einfachen Prompt zur tiefgreifenden Interaktion
KI ist mehr als nur eine Frage-Antwort-Maschine. Führungskräfte erkennen zunehmend, dass der wahre Wert in kontinuierlichen Gesprächen liegt, die das Denken erweitern und neue Erkenntnisse generieren.
Moderne KI-Systeme wie ChatGPT oder Gemini krempeln nicht nur die Content-Erstellung und den Kundenservice einmal komplett auf links, sondern auch die Produktentwicklung. KI Tools schreiben Texte, gestalten Bilder und Designs und ermöglichen es so Unternehmen, schnell und intuitiv personalisierte Interaktionen mit ihren Kund*innen zu skalieren und Arbeitsabläufe zu optimieren. Im Marketing verbessert generative KI das Copywriting und Kampagnenstrategien, während sie in der Produktentwicklung die Prototypenerstellung und Innovation beschleunigt.
Für CEOs bedeutet dies eine neue Form der Entscheidungsfindung: Anstatt KI nur für einfache Analysen zu nutzen, führen sie einen kontinuierlichen Dialog mit der Technologie, testen Hypothesen, simulieren verschiedene Szenarien und entwickeln ihre strategischen Überlegungen durch diesen Austausch weiter. Laut führenden Experten des Institute for the Future findet hier ein Wandel vom gegenwartsbezogenen zum zukunftsorientierten Denken statt.
KI als Entscheidungspartner in unsicheren Zeiten
Insbesondere in volatilen Märkten suchen CEOs nach Werkzeugen, die Unsicherheiten reduzieren und strategische Risiken minimieren können. KI-Systeme wie IBM Watson modellieren Lieferkettenunterbrechungen und schlagen Strategien zur Risikominderung vor, bevor Probleme auftreten. Die Fähigkeit dieser Systeme, komplexe Szenarien zu simulieren und potenzielle Auswirkungen zu bewerten, macht sie zu unschätzbaren Partnern bei der Entscheidungsfindung.
Ein besonders wertvoller Aspekt der KI-augmentierten Führung ist die Verbesserung der Transparenz in Entscheidungsprozessen. KI bietet Führungskräften ethische Leitplanken in komplexen Szenarien und unterstützt sie dabei, Optionen gegen ethische und rechtliche Standards abzuwägen. Dies ist besonders wichtig in Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzen und Technologie, wo moralische Überlegungen oft mit geschäftlichen Zielen kollidieren.
Die Integration von KI in die Entscheidungsfindung auf Führungsebene wird in Zukunft sicher noch viel verändern: von autoritativen Entscheidern zu adaptiven Führungskräften, die technologische Adoption mit menschlicher Intuition in Einklang bringen. KI-Empfehlungen erfordern menschliche Überwachung, um mit der Unternehmensvision und den Werten übereinzustimmen. CEOs müssen ein kollaboratives Ökosystem fördern, in dem Technologie die Entscheidungsfindung des Leadership ergänzt, statt sie zu dominieren.
Fallbeispiele: Augmented Leadership in der Praxis
Führende Finanzinstitute setzen schon lange KI-gestützte prädiktive Analysen ein, um Marktverschiebungen zu antizipieren und ihre Strategien entsprechend anzupassen, während Einzelhandelsunternehmen saisonale Produktnachfrage präzise vorhersagen können.
Im Personalmanagement hilft KI Führungskräften, Mitarbeiter mit Wachstumspotenzial zu identifizieren und maßgeschneiderte Entwicklungspfade zu erstellen. Tools wie Eightfold AI unterstützen dabei, Mitarbeiter mit wachstumsstarken Karrierewegen zu matchen, was zu höherer Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit führt. Dies zeigt, dass KI nicht nur für „harte“ Geschäftsentscheidungen relevant ist, sondern auch für die „weicheren“ Aspekte der Unternehmensführung.
Die Automations- und Robotiklösungen rationalisieren wiederkehrende Aufgaben und verbessern die betriebliche Effizienz in verschiedenen Branchen. Robotic Process Automation (RPA) automatisiert beispielsweise Routineverwaltungsaufgaben wie Rechnungsverarbeitung und Dateneingabe, reduziert Fehler und setzt menschliche Ressourcen für strategische Aktivitäten frei. Diese Technologien sparen nicht nur Zeit und Kosten, sondern ermöglichen es Unternehmen auch, ihre Abläufe zu skalieren und gleichzeitig hohe Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards aufrechtzuerhalten.
Schon gewusst?
79 Prozent der befragten Unternehmensstrategen glauben laut einer Umfrage von Gartner, dass KI und Analytik in den nächsten zwei Jahren eine entscheidende Rolle für den Erfolg ihrer Organisation spielen werden. Gleichzeitig haben laut einer separaten Umfrage von PwC bereits 73 Prozent der US-Unternehmen KI in irgendeinem Bereich ihres Geschäfts integriert, was ihnen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber denjenigen verschafft, die ihr Potenzial noch nicht erkundet haben.
Tips und Tricks
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Starte mit einer „KI-Bereitschaftsbewertung“: Bewerte deine Infrastruktur, Datenmanagementfähigkeiten und Mitarbeiterkompetenzen, um deine Bereitschaft für KI-Integration zu bestimmen. Identifiziere technologische Lücken und Bereiche, in denen KI erheblichen Mehrwert bieten könnte.
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Schaffe einen „Grounding Context“: Erstelle ein umfassendes Dokument mit allen relevanten Unternehmensinformationen, das als Grundlage für KI-gestützte Entscheidungen dienen kann. Probiere hier doch mal direkt aus, mit KI zu brainstormen! Und denke dran: je mehr kontextbezogene Daten du bereitstellst, desto relevanter werden die KI-generierten Einsichten.
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Fördere eine kollaborative KI-Kultur: Betrachte KI als Ergänzung, nicht als Ersatz für menschliche Entscheidungsträger. Schaffe ein Ökosystem, in dem Menschen und KI zusammenarbeiten, wobei jeder seine jeweiligen Stärken einbringt.
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Beginne mit kleinen Pilotprojekten: Starte mit überschaubaren KI-Projekten, die schnelle Erfolge demonstrieren können, bevor du größere Implementierungen angehst. Dies hilft, Widerstand zu überwinden und Akzeptanz zu fördern.
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Integriere ethische Überlegungen: Stelle sicher, dass deine KI-Strategien ethische Standards und Unternehmenswerte berücksichtigen. KI sollte transparente Entscheidungen fördern und (Eigen)Verantwortlichkeit unterstützen.
Top Links
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Tableau oder Power BI? Diese Plattformen bieten umfassende Visualisierungsmöglichkeiten und KI-gestützte Insights für Führungskräfte.
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KI im Unternehmen: Wer führt, wer folgt, wer versteht? Christian Thron, Managing Creative Director der Hamburger Agentur deepblue beschäftigt sich mit KI am Arbeitsplatz als ergänzendes Moment. Was macht unsere Arbeit aus, wenn wir nicht nur fragen, was KI uns abnehmen kann, sondern was wir mit ihr Neues schaffen könnten? Unbedingt rein lesen!
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Ende 2024 positionierte sich IBM als „AI First“-Unternehmen, in dem KI nicht nur eine Erweiterung, sondern eine zentrale Säule jeder Geschäftsfunktion ist. Die Führung positioniert sich, genau wie Tim Höttges bei der Deutschen Telekom, als starker Befürworter der KI-Integration.
Die Zukunft des Augmented Leadership
Die Integration von KI in die Führungsetage markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Unternehmensführung. Denn die Strukturen dort sind über Jahrzehnte gewachsen. Diese nun sinnhaft aufzubrechen, sie zu modifizieren oder gar komplett abzuschaffen benötigt Zeit und Fingerspitzengefühl. Der Ökonom John Maynard Keynes hat dieses Problem bereits perfekt zusammen gefasst:
„Die Herausforderung liegt weniger darin, neue Ideen zu finden, als alte loszulassen.“
Dies trifft besonders auf das Führungsverständnis zu, das sich von hierarchischen, allwissenden Lenkern hin zu kollaborativen, datengestützten Entscheidern wandeln muss.
Die CEOs von morgen werden nicht danach beurteilt, wie viel sie wissen, sondern wie gut sie KI-Systeme nutzen können, um bessere Entscheidungen zu treffen. Sie werden Dirigenten komplexer Orchester aus menschlicher Intuition, menschlichen Fachwissen und maschineller Intelligenz sein. Die Herausforderung liegt nicht darin, ob KI eingesetzt werden sollte, sondern wie sie am effektivsten in Führungsprozesse integriert werden kann, ohne sich gleich aller menschlichen Elemente zu entledigen, die für echte Führung nach wie vor unerlässlich sein werden.
Die Zukunft gehört den Führungskräften, die sowohl die Grenzen als auch die Möglichkeiten von KI verstehen – jenen, die wissen, wann sie sich auf Algorithmen verlassen können und wann menschliches Urteilsvermögen gefragt ist. Augmented Leadership bedeutet nicht, dass Maschinen die Führung übernehmen, sondern dass Menschen durch Technologie befähigt werden, bessere Führungskräfte zu sein.
Ich freue mich darauf, eure Gedanken zu diesem Thema zu hören – besonders natürlich von Personen in verantwortungsvollen Positionen, Leadership und CEOs! Wie nutzt ihr KI in euren Führungspositionen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Teilt eure Erkenntnisse gerne in den Kommentaren und lasst uns dazu diskutieren!
Euer Arno
Augmented leadership – CEOs and managers use AI
Dear curious, creative, explorers,
at a time when speed and precision in decision-making determine market share, a quiet revolution is taking place in the boardroom. As the economy struggles with geopolitical tensions, climate change and ever-changing market conditions, more and more CEOs, managing directors and executives are discovering artificial intelligence as a way out of multiple dilemmas and the increasing complexity of daily challenges. According to an IBM survey, 59% of CEOs surveyed believe that competitive advantage in the future will depend on who has the most advanced AI capabilities – 43% already use generative AI for their strategic decisions. As Bob Johansen, Distinguished Fellow at the Institute for the Future, aptly puts it:
„For managers, it’s not about replacement, but about augmentation – how to expand and improve human capabilities while remaining fundamentally human.“
This new form of leadership, „augmented leadership“, is changing the way companies are managed – not by automating leadership, but by reinforcing it.
From gut feeling to data-supported strategy development
The days when CEOs based their decisions mainly on experience and intuition are increasingly becoming a thing of the past when we look at the new possibilities. Top executives are already using AI systems to analyze large amounts of data, identify patterns and predict trends that would be impossible to identify with human skills alone.
In a podcast with Bernard Marr, the CEO of Coursera describes how he created a 320-page document that covered all aspects of the company – from products and competitors to company goals, organizational structure and management processes. This comprehensive information served as the basis for AI-supported decision-making tools. By using „Grounding Context„, CEOs can feed AI systems with company-relevant information to obtain context-based answers that are tailored to their specific business environment.
Amazon is an impressive example of how this technology works in practice: Their AI-powered demand forecasting optimizes inventory with unprecedented precision, saving the company billions through improved inventory planning. Where estimates and empirical values used to dominate, data-driven precision now prevails – a fundamental change in decision-making at the highest level.
From efficiency to effectiveness: AI as a strategic catalyst
True transformation through AI-enabled leadership is not about doing the same things faster, but doing better things better. Leaders are increasingly using AI not just as a tool to increase efficiency, but as a strategic catalyst that unlocks new business opportunities.
AI dashboards and recommendation systems enable informed decisions, reduce human bias and increase efficiency. Financial companies, for example, use AI-supported risk modeling to simulate market changes before they occur. Unilever has reduced recruitment time by 75% by using AI to analyze job interviews and predict performance. These examples show that AI can create strategic added value in practically all aspects of a company.
The predictive capabilities of AI enable companies to forecast trends and proactively respond to future challenges, ensuring adaptability and resilience in dynamic markets. General Electric, for example, uses AI to predict maintenance failures before they occur, saving millions in downtime. This represents a paradigm shift: from reactive to proactive management.
From a simple prompt to in-depth interaction
AI is more than just a question-and-answer machine. Executives are increasingly recognizing that the real value lies in continuous conversations that expand thinking and generate new insights.
Modern AI systems such as ChatGPT or Gemini not only turn content creation and customer service inside out, but also product development. AI tools write texts, create images and designs, enabling companies to quickly and intuitively scale personalized interactions with their customers and optimize workflows. In marketing, generative AI improves copywriting and campaign strategies, while in product development it accelerates prototyping and innovation.
For CEOs, this means a new form of decision-making: Instead of just using AI for simple analysis, they engage in a continuous dialog with the technology, testing hypotheses, simulating different scenarios and evolving their strategic thinking through this exchange. According to leading experts from the Institute for the Future, a shift is taking place from present-oriented to future-oriented thinking.
AI as a decision-making partner in uncertain times
Especially in volatile markets, CEOs are looking for tools that can reduce uncertainty and minimize strategic risks. AI systems such as IBM Watson model supply chain disruptions and suggest risk mitigation strategies before problems occur. The ability of these systems to simulate complex scenarios and assess potential impacts makes them invaluable partners in decision-making.
One particularly valuable aspect of AI-augmented leadership is the improvement of transparency in decision-making processes. AI provides leaders with ethical guardrails in complex scenarios and helps them weigh options against ethical and legal standards. This is particularly important in industries such as healthcare, finance and technology, where moral considerations often clash with business objectives.
The integration of AI into executive-level decision making is sure to change a lot more in the future: from authoritative decision makers to adaptive leaders who balance technological adoption with human intuition. AI recommendations require human oversight to align with corporate vision and values. CEOs must foster a collaborative ecosystem where technology complements, rather than dominates, leadership decision making.
Case studies: Augmented leadership in practice
Leading financial institutions have long used AI-powered predictive analytics to anticipate market shifts and adapt their strategies accordingly, while retail companies can accurately forecast seasonal product demand.
In HR management, AI helps managers to identify employees with growth potential and create customized development paths. Tools such as Eightfold AI help to match employees with high-growth career paths, leading to higher employee retention and satisfaction. This shows that AI is not only relevant for ‚hard‘ business decisions, but also for the ’softer‘ aspects of business management.
Automation and robotics solutions streamline repetitive tasks and improve operational efficiency in various industries. Robotic Process Automation (RPA), for example, automates routine administrative tasks such as invoice processing and data entry, reducing errors and freeing up human resources for strategic activities. These technologies not only save time and costs, but also enable companies to scale their operations while maintaining high standards of quality and reliability.
Did you know?
79 percent of business strategists surveyed believe that AI and analytics will play a critical role in the success of their organization over the next two years, according to a survey by Gartner. At the same time, according to a separate survey by PwC, 73 percent of US companies have already integrated AI into some area of their business, giving them a competitive advantage over those who have not yet explored its potential.
Tips and tricks
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Start with an „AI readiness assessment“: Evaluate your infrastructure, data management capabilities and employee competencies to determine your readiness for AI integration. Identify technology gaps and areas where AI could add significant value
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Create a „grounding context“: Create a comprehensive document with all relevant company information that can serve as a basis for AI-supported decisions. Try brainstorming with AI right here! And remember: the more contextual data you provide, the more relevant the AI-generated insights will be.
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Promote a collaborative AI culture: see AI as a complement, not a replacement for human decision-makers. Create an ecosystem in which humans and AI work together, each contributing their respective strengths.
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Start with small pilot projects: Start with manageable AI projects that can demonstrate quick wins before tackling larger implementations. This helps to overcome resistance and promote acceptance.
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Integrate ethical considerations: Ensure that your AI strategies take ethical standards and company values into account. AI should promote transparent decision-making and encourage accountability.
Top Links
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Tableau or Power BI? These platforms offer comprehensive visualization options and AI-supported insights for managers.
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AI in the company: Who leads, who follows, who understands? Christian Thron, Managing Creative Director of the Hamburg agency deepblue, looks at AI in the workplace as a complementary moment. What difference does our work make if we ask not only what AI can do for us, but what we could create with it? Be sure to read it!
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At the end of 2024, IBM positioned itself as an „AI First“ company, in which AI is not just an extension, but a central pillar of every business function. Like Tim Höttges at Deutsche Telekom, the management is positioning itself as a strong advocate of AI integration.
The future of augmented leadership
The integration of AI into the boardroom marks a turning point in the history of corporate management. This is because the structures there have grown over decades. Breaking them up in a meaningful way, modifying them or even abolishing them completely requires time and sensitivity. The economist John Maynard Keynes summarized this problem perfectly:
„The challenge lies less in finding new ideas than in letting go of old ones.“
This applies in particular to the understanding of leadership, which must change from hierarchical, omniscient leaders to collaborative, data-supported decision-makers.
The CEOs of tomorrow will not be judged on how much they know, but on how well they can use AI systems to make better decisions. They will be conductors of complex orchestras of human intuition, human expertise and machine intelligence. The challenge is not whether AI should be used, but how it can be most effectively integrated into leadership processes without getting rid of all the human elements that will still be essential for true leadership.
The future belongs to leaders who understand both the limits and the possibilities of AI – those who know when to rely on algorithms and when to use human judgment. Augmented leadership is not about machines taking over, but about people being empowered by technology to be better leaders.
I look forward to hearing your thoughts on this topic – especially of course from people in positions of responsibility, leadership and CEOs! How do you use AI in your leadership positions? What experiences have you had? Feel free to share your insights in the comments and let’s discuss!
Your Arno