KI-Logbuch
Inspiration, Entdeckungen, Anwendungen
我们是机器人。:Der spektakuläre Aufstieg der Chinesischen Roboterindustrie
Created on 2025-03-18 23:33
Published on 2025-03-19 05:00
…und wie KI-getriebene Robotik Gesellschaften, Wirtschaft und Politik in den nächsten 10 Jahren verändern wird.
Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,
während die westliche Welt über ChatGPT und generative KI debattiert, vollzieht sich in China eine Revolution, die weit über Software hinausgeht – die Verschmelzung von künstlicher Intelligenz mit physischer Robotik. Mit atemberaubender Geschwindigkeit hat China 2023 mit 470 Industrierobotern pro 10.000 Beschäftigten Deutschland (429) und Japan (419) überholt und belegt damit den dritten Platz weltweit nach Südkorea und Singapur. Diese Entwicklung steht im Kontext des aktuellen geopolitischen Wettbewerbs um technologische Vorherrschaft, in dem China sich zunehmend als dominante Kraft positioniert. Wie Eberhard von Kuenheim, ehemaliger CEO von BMW es einmal treffend formulierte:
„Wettbewerb ist immer mehr und mehr eine Frage richtiger Beherrschbarkeit von Zeit. Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen überholen die Langsamen.“
China hat verstanden, dass Geschwindigkeit in der Robotik-Revolution entscheidend ist – und das könnte nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die politische Weltordnung der kommenden Jahrzehnte neu gestalten.
Chinas rasanter Aufstieg zur globalen Robotik-Supermacht
China hat einen bemerkenswerten Wandel vollzogen: Von einem Land, das noch vor zwei Jahrzehnten stark von ausländischen Robotikherstellern abhängig war, zu einer Robotik-Supermacht, die 51 Prozent der weltweiten Industrieroboter-Installationen ausmacht. Diese Transformation ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter strategischer Planung. Im Jahr 2017 veröffentlichte die chinesische Regierung ihren „New Generation AI Development Plan„, der einen dreistufigen Weg zur globalen KI-Vorherrschaft bis 2030 vorsah. Teil dieser Strategie ist die massive Förderung der Robotik-Industrie.
Die Zahlen sprechen für sich: 2023 wurden in China 276.288 Industrieroboter installiert, knapp unter dem Rekord von 290.144 Einheiten im Jahr 2022. Beeindruckender noch ist der Anteil einheimischer Hersteller am Markt – von bescheidenen 17 Prozent im Jahr 2015 auf über 47 Prozent im Jahr 2023. China entwickelt sich also nicht nur zum größten Verbraucher von Robotern, sondern auch zum führenden Produzenten.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung im Bereich der humanoiden Roboter. Der globale Markt für diese menschenähnlichen Maschinen soll laut Goldman Sachs bis 2035 auf 154 Milliarden US-Dollar anwachsen. China positioniert sich, um einen bedeutenden Teil dieses Marktes zu erobern. Bereits 2023 ist die chinesische Industrie für humanoide Roboter um beeindruckende 85,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, auf 3,91 Milliarden Yuan (etwa 549 Millionen US-Dollar).
Was treibt diese Entwicklung an? Zum einen ist es die strategische Vision der chinesischen Führung, die Robotik als Schlüsseltechnologie identifiziert hat, um die wirtschaftliche Transformation des Landes voranzutreiben. Zum anderen gibt es handfeste demografische Herausforderungen. So hält der Windesheim Tech Radar in seinem Metatrend Report zu „The rise of humanoid robots“ fest: Chinas Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter nimmt in beispiellosem Tempo ab, mit einer Geburtenrate von nur 1,09 Kindern pro Frau im Jahr 2023, weit unter der Ersatzrate von 2,1. Bis 2050 wird die ältere Bevölkerung Chinas voraussichtlich auf 366 Millionen ansteigen, fast 30 Prozent der Gesamtbevölkerung.
„Roboter sind für Chinas Hightech-Produktionssektor, der in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wird, von entscheidender Bedeutung. Aber sie könnten auch ein wirksames Instrument sein, um viele der strukturellen Probleme anzugehen, mit denen die Wirtschaft wahrscheinlich konfrontiert sein wird, insbesondere im Hinblick auf die alternde Bevölkerung.“ (Daisy ZhangAsia Equity Research team, Macquarie Capital)
Diese demografische Herausforderung macht Automatisierung und Robotik nicht nur zu einer wirtschaftlichen Opportunität, sondern zu einer nationalen Notwendigkeit. Das erklärt auch, warum China so entschlossen in diese Technologien investiert. Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie hat angekündigt, dass China bis 2025 das „Roboter-intensivste“ Land der Welt sein wird. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Regierung eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, darunter die Einrichtung von drei bis fünf weltweit führenden Robotik-Industrieclustern.
Die Integration von KI in Robotik verleiht dieser Entwicklung eine zusätzliche Dimension. KI-gestützte Roboter können autonomer handeln, komplexere Aufgaben übernehmen und sich besser an veränderte Umgebungen anpassen. Wang Xingxing, CEO des chinesischen Robotik-Unternehmens Unitree, prognostiziert, dass humanoide Roboter bis Ende 2025 „ein völlig neues Niveau erreichen werden„. Er erwartet, dass sie in den kommenden ein bis zwei Jahren breit in Chinas Dienstleistungs- und Industriesektoren eingesetzt werden könnten.
Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die „Roboterschule“ (Paywall!) in Shanghai, wo 102 humanoide Roboter von 10 verschiedenen Unternehmen in wesentlichen Aufgaben wie Gehen, Bettenmachen, Geschirrspülen, Schrauben und sogar Schweißen ausgebildet werden. Diese Einrichtung, die gemeinsam mit nationalen und lokalen Behörden errichtet wurde, zeigt ganz gut, wie ehrgeizig China seine Pläne für eine Zukunft verfolgt, in der Menschen und humanoide Roboter nahtlos koexistieren sollen.
Demografischer Wandel als Treiber der Robotik-Revolution
Die Alterung der Bevölkerung ist einer der wichtigsten Faktoren, die Chinas Robotik-Revolution vorantreiben. Mit einer der am schnellsten alternden Bevölkerungen der Welt steht China vor enormen Herausforderungen. Bis 2040 wird der Abhängigkeitsquotient in China 40% erreichen, was bedeutet, dass auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter 40 ältere Menschen kommen, die versorgt werden müssen.
Diese demografische Veränderung schafft eine immense Nachfrage nach Automatisierung. In Bereichen wie der Pflege, wo der Arbeitskräftemangel besonders akut ist, könnten humanoide Roboter eine entscheidende Rolle spielen. Goldman Sachs schätzt, dass bei einer Arbeitssubstitutionsrate von 5-15% für die Automobilherstellung sowie für gefährliche Arbeiten wie Katastrophenrettung und Arbeit in Kernreaktoren die Nachfrage nach humanoiden Robotern weltweit potenziell 1,1 bis 3,5 Millionen Einheiten erreichen kann.
China reagiert auf diese Herausforderung mit umfangreichen Investitionen in die Robotik-Forschung und -Entwicklung. Das wiederum inspirierte chinesische Unternehmen auf diese Herausforderung mit einer beeindruckenden Vielfalt an humanoiden Robotern zu reagieren. Gleichzeitig gibt es ethische und soziale Fragen, die berücksichtigt werden müssen: Wie wird die Chinesische Gesellschaft in 2035 aussehen? Eine Gesellschaft, in der ein erheblicher Teil der Arbeit von Robotern übernommen wird? Welche neuen Fähigkeiten werden Menschen entwickeln müssen, um in dieser Wirtschaft wertvoll zu bleiben?
KI-getriebene Robotik und die Transformation der Fertigungsindustrie
China entwickelt sich zu einem KI-„Supermarkt“, angetrieben durch Größe und Innovation. In einem Industriepark im Pingshan-Distrikt von Shenzhen analysieren industrielle KI-Modelle Datenströme von über 2.000 Geräten und ermöglichen es Produktionslinien, technologische Parameter fast 30 Mal pro Stunde autonom zu optimieren.
Diese Art von „intelligenter Fertigung“ geht weit über traditionelle Automatisierung hinaus. Sie ermöglicht flexiblere Produktionslinien, höhere Qualität und eine bessere Anpassung an schwankende Nachfragebedingungen. China positioniert sich als Vorreiter in diesem Bereich, mit dem Ziel, nicht nur in der Massenproduktion, sondern auch in der hochwertigen, präzisen Fertigung global die Führung zu übernehmen.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung von „dunklen Fabriken“ wie Foxconns Anlage in Shenzhen, wo kein einziger Mensch mehr arbeitet. Obwohl solche vollständig automatisierten Fabriken möglicherweise nie die Norm werden, deutet die Tendenz, dass chinesische Arbeitnehmer weniger zahlreich und besser ausgebildet werden, auf eine zunehmende Automation, Robotik und unkomplizierte Anwendungen von KI hin.
Die Bedeutung und der Impact solcher Entwicklung sind weitreichend. Einerseits könnte China seine Fertigungskapazitäten trotz schrumpfender Erwerbsbevölkerung aufrechterhalten oder sogar ausbauen. Andererseits könnte dies zu einer Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigung führen. China könnte in den kommenden Jahrzehnten weiterhin ein Wirtschaftswachstum von etwa 5% erzielen, ohne die chinesischen Verbraucher stark zu beeinflussen. Ein hochfunktionierendes, KI-gesteuertes Fertigungsökosystem könnte in einem Land existieren, das sich anfühlt, als würde es stagnieren.
Globale Auswirkungen der chinesischen Robotik-Offensive
Chinas Aufstieg zur Roboter-Supermacht hat weitreichende Folgen für die globale Wirtschaftsordnung. Während traditionelle Industrienationen wie Deutschland und Japan weiterhin über Fachkräftemangel klagen, schafft China durch seine Robotik-Offensive möglicherweise einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Die Kombination aus massenhafter Roboterproduktion, staatlicher Förderung und einem riesigen Heimatmarkt könnte chinesischen Unternehmen einen Skalierungsvorteil verschaffen, der nur noch schwer einzuholen ist.
Für ausländische Stakeholder bietet diese Entwicklung sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Auf der einen Seite ist China der größte und am schnellsten wachsende Robotikmarkt der Welt, der lukrative Möglichkeiten für ausländische Unternehmen in Bereichen wie Fertigung, Gesundheitswesen, Bildung und Landwirtschaft bietet. Auf der anderen Seite könnte der zunehmende Marktanteil chinesischer Hersteller zu einer Verdrängung ausländischer Anbieter führen.
Diese Entwicklung hat auch geopolitische Dimensionen. Der Wettlauf um die Vorherrschaft in der KI-gestützten Robotik zwischen China und den USA ist Teil eines größeren Wettbewerbs um technologische Führerschaft. Die Fähigkeit, modernste Roboter zu entwickeln und zu produzieren, wird zunehmend als entscheidender Faktor für die wirtschaftliche und militärische Stärke angesehen.
Schon gewusst?
Bei der World Robot Conference 2024 in Peking haben 27 verschiedene humanoide Roboter für Aufsehen gesorgt, die menschenähnliche Interaktionen und Fähigkeiten demonstrierten, wie das Machen von Herzgesten, Zwinkern gegenüber dem Publikum, Zubereiten von Mahlzeiten und Ausführen von Kalligraphie. Diese Entwicklung zeigt, wie weit China in der Entwicklung von Robotern mit sozialen und kommunikativen Fähigkeiten bereits fortgeschritten ist.
Ja, das alles mag heute noch ziemlich „cringe“ rüber kommen, aber mittlerweile sollte jedem Beobachter klar sein, dass wir immer nur die schlechteste Version der KI-Technologien heute sehen und das das Ganze schon eine Woche später schon wieder ganz anders aussehen kann. Die Wachstumszyklen müssen zunehmend exponentiell gesehen werden.
Tips und Tricks
1. Folge der Innovation: Halte dich über die neuesten Entwicklungen in der chinesischen Robotik-Industrie auf dem Laufenden, indem du Newsletter und aktuelle Studien dazu regelmäßig liest oder die Berichte der International Federation of Robotics verfolgst.
2. Verstehe die Auswirkungen: Analysiere, wie KI-gesteuerte Roboter deine Branche beeinflussen könnten, und entwickle Strategien zur Anpassung.
3. Lerne von China: Beobachte Chinas Ansatz zur Integration von Robotik in verschiedene Wirtschaftssektoren als möglichen Indikator für globale Trends.
4. Ethik beachten: Berücksichtige die ethischen Implikationen der zunehmenden Mensch-Roboter-Interaktion und sei Teil des gesellschaftlichen Dialogs darüber.
5. Investiere in Bildung: Entwickle Fähigkeiten, die komplementär zu Robotern sind, wie kreatives Denken, zwischenmenschliche Kommunikation und komplexe Problemlösung.
Top Links
Software-Tool: UiPath RPA-Plattform – Eine führende Robotic Process Automation-Software, die Unternehmen hilft, Prozesse zu automatisieren, ähnlich wie die in chinesischen Smart-Factories eingesetzten Systeme.
Aktuelle Studie: „The Rise Of Humanoid Robots: Meet the Top 16 Humanoid Robots Shaping the Decade Ahead, and their Impact on Industries, Society and our Economy“ der Hochschule Windesheim.
Best Practice Use Case: „UBTech: Flotte von humanoiden Robotern arbeitet bei Zeekr„. Einsatz von humanoiden Robotern in der Zeekr Smart Factory – Ein Beispiel für die erfolgreiche Integration von Industrierobotern in die Automobilproduktion.
Die Zukunft gestalten – mit Robotern an unserer Seite
Das, was da in Sachen KI-gesteuerter Robotik in China gerade passiert (oder besser gesagt: seit en paar Jahren!) ist mehr als nur ein technologischer Trend – es ist ein Vorbote eines kompletten Wandels in der globalen Wirtschafts- und Machtstruktur. Vor diesem Hintergrund können wir eventuell auch die Entwicklungen in den USA und China ein wenig anders verstehen. Ich sehe hier zwei Supermächte, die sich auf einen immensen demographischen Wandel vorbereiten und dabei nebenher ja eventuell sich ja auch mal eben auf der wirtschaftlichen Weltbühne neu positionieren könnten. Europa scheint es langsam zu verstehen, was hier geschieht. Russland, tja, da hört man gerade in Sachen Robotik nicht wirklich viel oder gar Gutes. Hier scheint ein Land seine Ressourcen lieber in Kriegsgüter statt Zukunftstechnologie zu stecken – so jedenfalls mein Eindruck.
Wir müssen anfangen komplett anders zu denken. Mut zum umlernen, anders-lernen, anders-machen! Jetzt oder nie! Oder wie
Wie der Zukunftsforscher Alvin Toffler einmal sagte:
„Die Analphabeten des 21. Jahrhunderts werden nicht diejenigen sein, die nicht Lesen und Schreiben können, sondern diejenigen, die nicht lernen, verlernen und wieder lernen.“
In einer Welt, in der humanoide Roboter zunehmend komplexe Aufgaben übernehmen, wird diese Fähigkeit zur kontinuierlichen Anpassung entscheidender denn je.
Die Verschmelzung von KI und Robotik wird in den kommenden zehn Jahren tiefgreifende Auswirkungen auf Gesellschaften, Wirtschaft und Politik haben. Sie wird neue Fragen aufwerfen: über die Natur der Arbeit, über Dateneigentum und -kontrolle, über den Zweck wirtschaftlicher Aktivität in einer Welt, in der menschliche Arbeit zunehmend durch Maschinen ersetzt werden wird.
Ich denke, als neugierige Entdecker*innen dieser neuen Welt sind wir aufgefordert, diese Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern aktiv mit zu gestalten. Was denkt Ihr? Wie seht ihr die Zukunft der KI-gesteuerten Robotik? Welche Chancen und Herausforderungen seht ihr für eure Branche, euer Privatleben, ja, vielleicht ja sogar euer Leben?
Bis zum nächsten Mal und bleibt neugierig!
Euer Arno
我们是机器人。:The spectacular rise of the Chinese robotics industry
…and how AI-driven robotics will change societies, the economy and politics in the next 10 years.
Dear curious, creative, explorers,
While the Western world debates ChatGPT and generative AI, a revolution is taking place in China that goes far beyond software – the fusion of artificial intelligence with physical robotics. With 470 industrial robots per 10,000 employees in 2023, China has overtaken Germany (429) and Japan (419) at breathtaking speed, taking third place worldwide after South Korea and Singapore. This development is part of the current geopolitical competition for technological supremacy, in which China is increasingly positioning itself as a dominant force. As Eberhard von Kuenheim, former CEO of BMW, once aptly put it:
„Competition is more and more a question of proper controllability of time. It is not the big ones that eat the small ones, but the fast ones that overtake the slow ones.“
China has understood that speed is crucial in the robotics revolution – and this could reshape not only the economic, but also the political world order of the coming decades.
China’s rapid rise to global robotics superpower
China has undergone a remarkable transformation: From a country that was heavily dependent on foreign robotics manufacturers just two decades ago to a robotics superpower that accounts for 51 percent of the world’s industrial robot installations. This transformation is no coincidence, but the result of targeted strategic planning. In 2017, the Chinese government published its „New Generation AI Development Plan„, which set out a three-stage path to global AI supremacy by 2030. Part of this strategy is the massive promotion of the robotics industry.
The figures speak for themselves: 276,288 industrial robots were installed in China in 2023, just below the record of 290,144 units in 2022. Even more impressive is the share of domestic manufacturers in the market – from a modest 17% in 2015 to over 47% in 2023. China is therefore not only becoming the largest consumer of robots, but also the leading producer.
The development in the field of humanoid robots is particularly remarkable. According to Goldman Sachs, the global market for these human-like machines is set to grow to 154 billion US dollars by 2035. China is positioning itself to capture a significant share of this market. By 2023, the Chinese humanoid robot industry had already grown by an impressive 85.7 percent year-on-year to 3.91 billion yuan (around 549 million US dollars).
What is driving this development? On the one hand, it is the strategic vision of the Chinese leadership, which has identified robotics as a key technology to drive forward the country’s economic transformation. On the other hand, there are tangible demographic challenges. As Windesheim Tech Radar notes in its Metatrend Report on „The rise of humanoid robots„: China’s working-age population is declining at an unprecedented rate, with a birth rate of just 1.09 children per woman in 2023, far below the replacement rate of 2.1. By 2050, China’s elderly population is expected to rise to 366 million, almost 30 percent of the total population.
„Robots are crucial for China’s high-tech manufacturing sector, which is set to grow in importance in the coming years. But they could also be an effective tool to address many of the structural issues the economy is likely to face, particularly with regard to the ageing population.“ (Daisy ZhangAsia Equity Research team, Macquarie Capital)
This demographic challenge makes automation and robotics not just an economic opportunity, but a national necessity. This also explains why China is investing so heavily in these technologies. The Chinese Ministry of Industry and Information Technology has announced that China will be the most „robot-intensive“ country in the world by 2025. To achieve this goal, the government has taken a number of measures, including the establishment of three to five world-leading robotics industry clusters.
The integration of AI in robotics adds an extra dimension to this development. AI-supported robots can act more autonomously, take on more complex tasks and adapt better to changing environments. Wang Xingxing, CEO of the Chinese robotics company Unitree, predicts that humanoid robots will „reach a whole new level“ by the end of 2025. He expects that they could be widely used in China’s service and industrial sectors in the next one to two years.
One example of this development is the „robot school“ (paywall!) in Shanghai, where 102 humanoid robots from 10 different companies are being trained in essential tasks such as walking, bed-making, dishwashing, screwing and even welding. This facility, built in partnership with national and local authorities, is a good illustration of China’s ambitious plans for a future in which humans and humanoid robots will coexist seamlessly.
Demographic change as a driver of the robotics revolution
The ageing population is one of the key factors driving China’s robotics revolution. With one of the fastest ageing populations in the world, China faces enormous challenges. By 2040, the dependency ratio in China will reach 40%, meaning that for every 100 people of working age, there will be 40 elderly people who need to be cared for.
This demographic change creates an immense demand for automation. In areas such as care, where the labor shortage is particularly acute, humanoid robots could play a crucial role. Goldman Sachs estimates that with a labor substitution rate of 5-15% for automotive manufacturing, as well as for hazardous work such as disaster rescue and nuclear reactor work, demand for humanoid robots could potentially reach 1.1 to 3.5 million units worldwide.
China is responding to this challenge by investing heavily in robotics research and development. This in turn has inspired Chinese companies to respond to this challenge with an impressive variety of humanoid robots. At the same time, there are ethical and social issues that need to be considered: What will Chinese society look like in 2035? A society in which a significant proportion of work will be done by robots? What new skills will humans need to develop in order to remain valuable in this economy?
AI-driven robotics and the transformation of the manufacturing industry
China is developing into an AI „supermarket“, driven by scale and innovation. In an industrial park in Shenzhen’s Pingshan district, industrial AI models analyze data streams from over 2,000 devices and enable production lines to autonomously optimize technological parameters almost 30 times per hour.
This type of „smart manufacturing“ goes far beyond traditional automation. It enables more flexible production lines, higher quality and better adaptation to fluctuating demand conditions. China is positioning itself as a pioneer in this field, with the aim of becoming the global leader not only in mass production, but also in high-quality, precision manufacturing.
Particularly notable is the development of „dark factories“ such as Foxconn’s Shenzhen plant, where not a single human is working. Although such fully automated factories may never become the norm, the trend of Chinese workers becoming fewer in number and better trained points to increasing automation, robotics and straightforward applications of AI.
The significance and impact of such developments are far-reaching. On the one hand, China could maintain or even expand its manufacturing capacity despite a shrinking workforce. On the other hand, this could lead to a decoupling of economic growth and employment. China could continue to achieve economic growth of around 5% in the coming decades without having a major impact on Chinese consumers. A high-functioning, AI-driven manufacturing ecosystem could exist in a country that feels like it is stagnating.
Global impact of the Chinese robotics offensive
China’s rise as a robot superpower has far-reaching consequences for the global economic order. While traditional industrialized nations such as Germany and Japan continue to complain about a shortage of skilled workers, China’s robotics offensive may give it a decisive competitive advantage. The combination of mass robot production, state subsidies and a huge domestic market could give Chinese companies a scaling advantage that will be difficult to catch up with.
For foreign stakeholders, this development offers both opportunities and challenges. On the one hand, China is the largest and fastest growing robotics market in the world, offering lucrative opportunities for foreign companies in areas such as manufacturing, healthcare, education and agriculture. On the other hand, the increasing market share of Chinese manufacturers could lead to foreign suppliers being squeezed out.
This development also has geopolitical dimensions. The race for supremacy in AI-powered robotics between China and the US is part of a larger competition for technological leadership. The ability to develop and produce cutting-edge robots is increasingly seen as a decisive factor for economic and military strength.
Did you know?
At the World Robot Conference 2024 in Beijing, 27 different humanoid robots caused a stir, demonstrating human-like interactions and skills such as making heart gestures, winking at the audience, preparing meals and performing calligraphy. This development shows how far China has come in the development of robots with social and communication skills.
Yes, all of this may still seem pretty „cringe“ today, but by now it should be clear to any observer that we are only ever seeing the worst version of AI technologies today and that the whole thing could look completely different just one week later. Growth cycles must increasingly be seen as exponential.
Tips and tricks
1. Follow the innovation: Keep up to date with the latest developments in the Chinese robotics industry by regularly reading newsletters and current studies or following the reports of the International Federation of Robotics.
2 Understand the impact: Analyze how AI-driven robots could impact your industry and develop strategies to adapt.
3. Learn from China: observe China’s approach to integrating robotics into different sectors of the economy as a possible indicator of global trends
4. Consider ethics: Consider the ethical implications of increasing human-robot interaction and be part of the social dialog about it.
5. Invest in education: develop skills that are complementary to robots, such as creative thinking, interpersonal communication and complex problem solving.
Top Links
Software-Tool: UiPath RPA-Plattform – A leading robotic process automation software that helps companies to automate processes, similar to the systems used in Chinese smart factories.
Aktuelle Studie: „The Rise Of Humanoid Robots: Meet the Top 16 Humanoid Robots Shaping the Decade Ahead, and their Impact on Industries, Society and our Economy“ of the Windesheim University of Applied Sciences.
Best Practice Use Case: „UBTech: Flotte von humanoiden Robotern arbeitet bei Zeekr„. Use of humanoid robots in the Zeekr Smart Factory – An example of the successful integration of industrial robots in automotive production.
Shaping the future – with robots at our side
What is currently happening in China in terms of AI-controlled robotics (or rather: has been for a few years!) is more than just a technological trend – it is a harbinger of a complete change in the global economic and power structure. Against this background, we can perhaps understand the developments in the USA and China a little differently. I see two superpowers here that are preparing for an immense demographic change and could possibly reposition themselves on the global economic stage at the same time. Europe seems to be slowly understanding what is happening here. Russia, well, you don’t really hear much or even anything good when it comes to robotics. It seems to be a country that prefers to invest its resources in war goods rather than future technology – at least that’s my impression.
We need to start thinking completely differently. The courage to re-learn, to learn differently, to do things differently! It’s now or never! Or how
As the futurologist Alvin Toffler once said:
„Die Analphabeten des 21. Jahrhunderts werden nicht diejenigen sein, die nicht Lesen und Schreiben können, sondern diejenigen, die nicht lernen, verlernen und wieder lernen.“
In a world where humanoid robots are taking on increasingly complex tasks, this ability to continuously adapt is becoming more crucial than ever.
The fusion of AI and robotics will have a profound impact on societies, economies and politics over the next decade. It will raise new questions: about the nature of work, about data ownership and control, about the purpose of economic activity in a world where human labor will increasingly be replaced by machines.
As curious explorers of this new world, I think we are called upon not only to observe these developments, but to actively shape them. What do you think? How do you see the future of AI-controlled robotics? What opportunities and challenges do you see for your industry, your private life, maybe even your life?
See you next time and stay curious!
Yours Arno