KI-Logbuch
Inspiration, Entdeckungen, Anwendungen
Schaffen wir das? KI-Enablement in Unternehmen
Liebe Neugierige, Kreative, Entdecker*innen,
Ende diesen Jahres kann ich auf mittlerweile 2 Jahre voller KI-Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden und Prompathons zurück blicken. Was mir dabei immer deutlicher wurde: einer alleine reißt es nicht. KI im Unternehmen, das ist Mannschaftssport, da müssen alle ran, jede*r ist wichtig und hat diese eine großartige Qualifikation, die sonst kaum jemand hat. Ich wurde neugierig. Was machen denn die anderen Unternehmen da gerade so? Wie stellen die sich momentan auf, wenn es um das KI-Enablement ihrer Belegschaft geht? Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter auf die Einführung künstlicher Intelligenz (KI) vorbereiten und diese Technologie erfolgreich implementieren?
DASS hier was passieren muss, das hat die Studie von Seismic, einem Unternehmen im Bereich Enablement, herausgefunden. Ein paar Zahlen aus dieser Studie:
- 45% nennen finanzielle Engpässe als Haupthindernis zur Einführung von KI im Unternehmen
- 61% sehen Generationsunterschiede als Hürde bei Tech-Akzeptanz
- 66% empfinden „KI“ als stigmatisiert
- 48% vermeiden den Begriff „KI“ in der Kommunikation
- 79% der Gen-Z-Führungskräfte treiben KI-Einführung aktiv voran
- 50% der Babyboomer-Führungskräfte engagieren sich für KI
- 88% erwarten generationsübergreifende KI-Akzeptanz in 5 Jahren
Sieht nicht so rosig aus. Steve Jobs hat da aber schon mal einen guten Anfang gemacht. Das fängt alles viel früher an, als man es sich im oben gezeichneten Kontext so gerne vorstellt, nämlich bei der Haltung, die ich gegenüber meinem Job an den Tag lege. Es liegt an dem was ich mache und wie ich meinen Beruf angehe. Naja, jedenfalls soll Jobs gesagt haben:
„Ihre Arbeit wird einen großen Teil Ihres Lebens ausfüllen, und die einzige Möglichkeit, wirklich zufrieden zu sein, besteht darin, das zu tun, was Sie für eine großartige Arbeit halten. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist, das zu lieben, was man tut.“
Wie schaffen es also Unternehmen, Menschen für den Einsatz oder wenigstens zum Denken über den Einsatz von KI zu motivieren? Sie fortzubilden, Ihnen die Freude an der Technologie zu vermitteln? Das schauen wir uns in diesem Newsletter einmal genauer an. Und vielleicht springt dabei ja auch etwas heraus, dass Du in Deinem unternehmerischen Umfeld verwenden oder angehen kannst.
Ach übrigens: für meinen direkten, beruflichen Wirkungskreis kann ich jedenfalls reklamieren, dass bei uns bezüglich „KI Enablement“ momentan schon jede Menge passiert. Wenn es dann so weit ist, werdet Ihr es hier im Newsletter als erste erfahren. Ich bin jedenfalls noch motivierter, als ich es eh schon dauernd bin und freue mich auf momentan bereits viele großartige Kolleg*innen, die sich für „KI Enablement“ zu interessieren scheinen.
Das. Wird. Toll!
Ich schweife ab – was machen denn nun die anderen so? Schauen wir mal rein.
Erfolgreiche Implementierung von KI-Enablement-Strategien
Wir müssen mal deutlich feststellen: die Einführung von KI-Lösungen ist heute eigentlich nicht mehr ein Frage, sondern eher ein Muss. FoMo wohin man sieht. Und mittendrinnen Unternehmen wie die HTEC Group und Crowe, die scheinbar schon aufschlussreiche Ansätze zur Implementierung von KI-Programmen entwickelt haben.
Die HTEC Group hat ein umfassendes KI-Enablement-Programm aufgestellt, das sich in zwei Stufen unterteilt: Level 1 (AI Literacy), das grundlegendes KI-Wissen für alle Mitarbeiter vermitteln soll und Level 2 (AI Advanced), das vertiefende KI-Fähigkeiten für technische Mitarbeiter anbietet. Das Ziel: 100 % „KI-Literacy“ innerhalb eines Jahres. Das gelingt nur bei einer ganzheitlichen Schulung aller Mitarbeitenden. Nur so kann KI erfolgreich integriert werden.
Praktische KI-Anwendung und Weiterbildung
Crowe hat ein mehrstufiges AI-Upskilling-Programm entwickelt, das von Grundlagenkursen zu KI-Ethik und Risiken bis hin zu spezialisierten „AI Guilds“ für kollaboratives Lernen geht. Diese Initiativen fördern nicht nur das Wissen, sondern auch eine Kultur des Austauschs und der Transparenz über KI-bezogene Bedenken. Der Fokus liegt auf der Integration von KI in bestehende Workflows und die Schaffung von Räumen für offenen Austausch.
Unternehmensspezifische KI-Implementation
Adobe verfolgt einen dualen Ansatz in der KI-Ausbildung: er richtet sich sowohl an externe Lernende als auch an die eigenen Mitarbeiter. Während ihre globale AI@Adobe-Initiative darauf abzielt, bis 2030 durch Partnerschaften mit Coursera und anderen Organisationen 30 Millionen externe Lernende mit KI-Kompetenz und digitalen Fähigkeiten zu erreichen, investieren sie gleichzeitig stark in die We